Das gesamte Farbenspektrum in 46 Minuten „Kunst am Bau“ realisiert erstmals Brückenillumination – Illuminierte Donaubrücke an der B 16 ist Bekenntnis zur Region
Von Gelb über Limettengrün und Cyan bis hin zu Violett und Magenta deckt das Standartilluminationsprogramm, das seit gestern die Donaubrücke an der Bundesstraße 16 von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang beleuchtet, das gesamte Farbenspektrum ab.
Bei heißem Glühwein und im Beisein der Öffentlichkeit ließen der Chef des Staatlichen Bauamtes Krumbach, Wilhelm Weirather, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig die Brücke erstmals in bunten Farben erstrahlen. Der Günzburger Rathauschef lobte die „sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit“ mit dem Landtagsabgeordneten, der maßgeblich dazu beitrug, das innovative Projekt auf die Wege zu bringen. So konnte erstmals im Rahmen von „Kunst am Bau“ eine Brückenillumination realisiert werden.
Bei der Illumination der Stahlbrücke kommt moderne LED-Technik zum Einsatz, die die Brückenkonstruktion sparsam aber wirkungsvoll in Szene setzt. Insgesamt 16 Hochleistungsstrahler wurden oberhalb der Brückenwiderlager, also im Fußbereich der Stahlbögen, montiert. Die Kosten für die Planung und Gestaltung der Brückenbeleuchtung betrugen 55.000 Euro. Der Bund trägt einen Anteil von 40.000 Euro, auf die Stadt Günzburg entfallen 15.000 Euro. Die Stromkosten für die Beleuchtung in Höhe von jährlich 420 Euro trägt die Stadt.
Per Programmierung können verschiedene Strahler zeitabhängig gesteuert werden. Insgesamt fünf Programme wurden seitens des Bauamts entwickelt. Das Standartprogramm, das in der Regel das ganze Jahr über läuft, beinhaltet neun Farben. Jede Farbe leuchtet fünf Minuten und wechselt in einer Zeitspanne von 10 Sekunden zur nächsten Farbe. Nach 46 Minuten und 30 Sekunden ist der Komplettdurchlauf aller Farben im Standartprogramm abgeschlossen. Dann startet der Farbdurchlauf erneut.
Die Kooperationspartner verfolgen mit der Brückenillumination das Ziel, den zentralen Eingang von Norden zur Stadt durch die Verbindung von zeitgemäßer öffentlicher Beleuchtung und künstlerischer Gestaltung erlebbar zu machen und gleichzeitig die architektonische Qualität der Donaubrücke zu betonen. Autofahrer und Radler sollen beim Passieren der Brücke wie durch ein erleuchtetes "Eingangstor" auf die andere Seite gelangen. Das in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und der Stadt Günzburg entwickelte Farb- und Beleuchtungskonzept wird so zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen für Günzburg und die Region.
„Im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen und die Bindung von Kaufkraft gewinnen Aspekte wie Attraktivität, Lebensqualität, Sicherheit und Image entscheidende Bedeutung. Ich denke, es ist uns gelungen, mit dem Beleuchtungskonzept für die Donaubrücke diesen Aspekten Rechnung zu tragen und einen unserer zentralen Eingänge zur Stadt noch schöner zu gestalten“, freut sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.
Info: Weitere Bilder finden Sie in den Bildergalerien der städtischen Homepage (www.guenzburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ im Navigationspunkt „Bilder“.


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