Damit die Zeit nicht verrinnt-dem Leben Tiefe geben

Josef Epp zeigt mittels Sanduhr wie die Zeit verrinnt.
 
Bezirksleiterin Christine Wachter die Teilnehmerinnen
Wie jedes Jahr trafen sich mehr als hundert Frauen zum beliebten Ökumenischen Frauenfrühstück des KDFB Bezirk Günzburg –Krumbach. Diesmal fand die Veranstaltung im Gasthof Hirsch in Ichenhausen statt. . Die Bezirksleiterin Christine Wachter, die das Jahresthema des KDFB „LebZeiten“ kurz vorstellte, erklärte, wenn wir das Wort –LebZeiten- umstellen, erkennen wir die Bedeutung, -mehr Zeit zum Leben-. So sind wir an diesem Morgen zusammen gekommen bei angenehmen und fröhlichen Gesprächen, ein paar schöne Stunden zu genießen.
Das Frühstücksbüfett war reichhaltigen, jedoch der Service mit Kaffeenachschub trübte etwas die Stimmung.
Die Bezirksleiterinnen Wachter und Kapfer hatten in diesem Jahr den Klinikseelsorger aus Bad Grönenbach Josef Epp als Referenten eingeladen.
„Damit die Zeit nicht verrinnt- dem Leben Tiefe geben“ lautete sein Thema.
Wie kommen wir zu einem erfüllten Leben? Was machen wir mit unseren 24 Stunden, die jeden Menschen zur Verfügung stehen. Man hat Angst etwas zu verpassen und bei einem vermeintlichen wichtigen Ereignis nicht dabei zu sein. An Hand der Sanduhr zeigte Josef Epp anschaulich wie die Zeit verrinnt. Aber unsere Zeit Ressourcen sind begrenzt. Das lässt sich ganz einfach an einem Beispiel deutlich machen, wenn wir jung sind, können wir nicht schnell genug alt werden, z.B. zur Erlangung des Führerscheins, aber je älter wir werden, desto schneller empfinden wir, die Zeit vergeht wie im Flug. Obwohl uns heute viele moderne Techniken zur Seite stehen, wie im Haushalt, in der Mobilität, am Arbeitsplatz usw., kommt es uns vor, immer über weniger Zeit zu verfügen.
Wo bleibt die eingesparte Zeit? Josef Epp erzählt viele Humorvolle Geschichten zu diesem Thema, z.B. schrieb er früher seiner Freundin, dass er sie treffen möchte und warf den Brief am Montag ein und am Mittwoch kam dieser an, wenn sie schnell war und gleich zurück schrieb, lag das Antwortschreiben am Freitag bei ihm im Briefkasten und das Stelldichein konnte am Samstag im Café stattfinden. Und heute ist nur ein kurzer Klick notwendig und man weiß Bescheid.
Manchmal zwingt uns eine unerwartete Krankheit oder ein Todesfall plötzlich zum Innehalten, die Zeit bleibt stehen. Wir werden gezwungen unser Leben zu überdenken. Welche Abläufe in unserem Leben sind fremdbestimmt. Aus welchen Zwängen können bzw. müssen wir uns befreien, um wieder ein Selbstbestimmtes Leben zu führen. ER empfahl uns unseren Tagesablauf mal selbst unter die Lupe zu nehmen. Für was brauche ich wieviel Zeit und was raubt mir Zeit? Jedoch alles Wichtige braucht Zeit! Täglich für mich selbst Zeit einplanen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Sich Zeit nehmen zur Pflege unsere Sozialkontakte und Freundschaften. Mit diesem Satz -den Sinn in meinem Leben zu finden, um in Gelassenheit das zeitliche segnen-, beendete Josef Epp seinen nachdenklichen, jedoch auf humorvoller Art, seinen Vortrag.
Margit Kapfer verabschiedete die Teilnehmerinnen und wünschte allen, dass sie achtsam mit der Zeit umgehen, damit wir uns bei der nächsten Veranstaltung des KDFB Katholischen Deutschen Frauenbund wiedersehen.

Die Termine können jetzt auch auf der neuen Homepage www.frauenbund-bezirk-gz-kru.de abgerufen werden.
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