BR-Fernsehen bei Nornheimer Korbflechterin

hier ensteht ein Weidenkorb

Günzburg: Nornheim | vor kurzem war bei Ilse Walter das Bayerischen Fernsehen zu Gast. Vielen Günzburger Bürgern ist sie als Korbflechterin von historischen Festen her bekannt, wo sie den Besuchern zeigt, wie Körbe geflochten werden.

Das Team um Georg Bayerle mit Kamerafrau Marion Heinz und Assistent Manuel Geisenberger drehte zum Thema Donauried, Kopfweiden, Korb-flechten usw. einen Beitrag für das 3. Fernsehprogramm des Bayerischen Rundfunks.

Ausschnitte davon sollen am Samstag den 27. Februar im Programm „Zwischen Spessart und Karwendel“
kurz nach 18 Uhr gezeigt werden.

Neben einigen Dreharbeiten im Günzburger Donauried wurde auch in der Werkstatt von Frau Walter in Nornheim alles übers Korb-flechten gefilmt, damit später im Fernsehen über dieses alte Handwerk berichtet werden kann.
Im Verlauf der Aufnahmen, führte Frau Walter dem Filmteam vor, wie man mit dem Naturwerkstoff „Weidenrute“ umgeht und wie dann am Ende daraus Körbe oder andere Flechtwerke entstehen.
Ilse Walter fertigt aber nicht nur Gegenstände aus Weiden, sondern bringt den Umgang mit diesem natürlichen Materialien auch anderen Personen nahe.
In Kursen, z.B. in der Volkshochschule, können Interessenten alles erfahren und lernen was zum Flechten und zum Ausüben dieses alten Handwerks wichtig und nötig ist.
Damit so ein Kurs auch gefilmt werden konnte, organisierte Frau Walter extra einen Mini Kurs mit zwei Teilnehmern, denn der Platz in ihrer relativ kleinen Werkstatt lässt nicht mehr Teilnehmer zu.
Zunächst übten Frau Silke Haug aus Tannhausen und Frau Christa Weißmann aus Nornheim an einem Übungsbrett das Flechten, damit sie mit dem Material „Weidenrute“ vertraut werden. In den nachfolgenden Schritten wurde dann ein persönliches Objekt, bei dem jeder das bisher gelernte anwenden konnte, in Angriff genommen. Die einzeln Handgriffe und Arbeitsgänge wurden dabei im Film fest gehalten. Am Ende fertigte jede der beiden Damen für sich eine eigene hübsche Weidenskulptur die sich als Träger für Blumenschalen oder Blumenampeln sehr schön in den heimischen Garten integrieren lässt.
Die Ergebnisse kann man auf den nachfolgenden Bilder sehen.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 05.03.2010
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4 Kommentare zum Beitrag
6.017
Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 22.02.2010 um 23:34 Uhr  
3.359
Helmut Nimsgern aus Günzburg am 22.02.2010 um 23:54 Uhr  
11.438
Gabriele J. Walter aus Ichenhausen am 23.02.2010 um 11:50 Uhr  
3.359
Helmut Nimsgern aus Günzburg am 15.03.2010 um 18:05 Uhr  
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