Band aus dem Ruhrpott veröffentlicht am 8. April ihr erstes Album- Ein Interview über eine geplante Tournee und das Album

Phoenix West im Interview (Foto: Agentur)
 
(Foto: Agentur)
Musik aus dem Ruhrpott gibt es nicht erst seit Herbert Grönemeyer. Am 8. April kommt das erste Album der Formation Phoenix West auf den Markt. Über die Platte " Ohne uns" und über eine geplante Tournee habe ich mit den Musikern ein Interview geführt.


Thomas Rank: Am 19. Februar erscheint euer Album „ Ohne Uns“? Wie lange habt ihr daran gearbeitet?

Phoenix West:Die Arbeiten an unserem Debüt-Album haben wir schon im August 2014 begonnen. Da von Anfang an klar war, dass wir das Ganze so fett wie möglich auffahren wollten, um der Größe der Stahl- und Kohleindustrie gerecht zu werden, wussten wir, dass wir die ganz großen Leute aus
dem Musikbusiness von der Idee überzeugen müssen. Insgesamt haben Songwriting, OrchesterArrangements, Studiosessions etc. dann fast 1 1⁄2 Jahre gedauert. Wir hoffen, dass man nun auch hören kann, dass wir das Projekt nicht mal eben auf Teufel komm raus aus dem Boden gestampft
haben und viel Blut, Schweiß und Liebe darin steckt.

Thomas Rank: Wenn Grönemeyer sagt, Bochum hat einem Pulsschlag aus Stahl, dass trifft laut Pressetext auf euch zu. Was glaubt ihr warum?

Phoenix West:Pressetexte sind immer darauf aus, einem ein Alleinstellungsmerkmal zu verpassen. Wir finden,
dass unsere Musik dieses Alleinstellungsmerkmal bietet. Unsere Musik ruft diese gewissen Nostalgiegefühle hervor. Die Stahl- und Kohleindustrie im Ruhrpott mag vielleicht aussterben, allerdings wird sie durch unsere Musik nun fortleben. Wir, bzw. unsere Musik, ist also dieser sogenannte Pulsschlag aus Stahl, der die Industrie am Leben hält.

Thomas Rank: Eure Lieder sind mitten aus dem Leben heraus. Schnörkellos, bewegend ohne Umwege. Was hat euch z.b. bewegt dazu das Lied „Maria Krohn“ aufzunehmen?

Phoenix West:Maria Crohn spielt im leben eines jeden "Ruhrpötters" oder allgemein jugendlichen Nordrhein Westfalen eine Rolle. Maria Krohn (wir dachten uns das wäre ein gutes Synonym für den Alkoholkonsum im Allgemeinen) durchleuchtet das Ganze allerdings ein bisschen kritisch und
zeigt auf, dass der Alkohol im Leben mancher Menschen eine viel zu große Rolle spielt und diese Menschen dem Alkoholismus verfallen sind. Das ist keine schöne Sache, und da es genug Menschen (nicht nur im Pott) gibt, die damit Probleme haben, dachten wir, wäre es ein treffendes und auch bemerkenswertes, aber in dem Sinne noch nicht so häufig behandeltes Thema, das
kritisch beäugt werden sollte, aber gut in eine Geschichte eines einsamen Mannes verpackt.

Thomas Rank: „Wir machen für dich weiter“ der Text klingt nach einem traurigen Lied. Was war der Anlass?

Phoenix West:„Verlust eines geliebten Menschen“ würde jetzt ein Psychologe sagen und er hat recht damit. Wir
4 sind in einem Alter wo wir uns auch von geliebten Menschen für immer verabschieden müssen. Das ist nicht nur tragisch, sondern hinterlässt Spuren im Herzen. Dieses Lied soll den Willen zeigen, für diese Menschen weiter zu machen.

Thomas Rank: „Rhein&Ruhr“ ist eine hymnische Liebeserklärung an die Heimat. Was bedeutet für euch Heimat?

Phoenix West:Ein sehr weit verbreiteter, aber zutreffender Spruch lautet: „Heimat ist dort wo das Herz zuhause ist“. So ist das auch für uns! Heimat bedeutet für uns eben nicht nur eine Stadt oder ein Land.

Thomas Rank: Das Album habe ich mir angehört. Ihr habt ein Orchester das euch begleitet. Was ist das für ein Orchester?

Phoenix West:"Das Orchester, was ihr da hört, ist das Wolk Kerscheck Orchestra aus Hamburg. Zusammen mit dem besten Orchesterarrangeur Deutschlands Wolf Kerscheck hat unser Produzent Matthias Hass
die Songs arrangiert und in mehreren Sessions einspielen lassen. Wir waren bei einigen Aufnahmen dabei und es ist schon ein ziemlich tolles Gefühl sehen und vor allem hören zu dürfen, wie die Songs sich entwickeln und die Ideen aus dem Studio in die Tat umgesetzt werden. Abgesehen davon gibt es für Sänger und Musiker im Allgemeinen glaube ich nichts Schöneres,
als von einem Orchester begleitet zu werden."

Thomas Rank: Ist eine Tournee geplant?

Phoenix WestEs finden gerade die ersten Gespräche mit Konzertveranstalter statt und wir gehen davon aus,
dass wir im Herbst eine Tour machen. Zuvor wollen wir auf einigen Sommerfestivals auftreten. Die genauen Termine werden bald gekannt gegeben.

Thomas Rank: Wie schauen die weiteren Pläne für die Zukunft aus?
Erst mal würden wir uns freuen, wenn unsere Musik gut bei den Leuten ankommt und wir dem einen oder anderen vielleicht doch so sehr gefallen, dass er oder sie uns gerne live sehen würden.
DANN nämlich sieht es mit der Tour auch ganz gut aus und das ist es halt, was wir wollen, weil die Musik dafür einfach prädestiniert ist: Fette Liveshows auf die Beine stellen und euch unterhalten.

ZUR FACEBOOKSEITE GEHT ES HIER LANG.www.facebook.com/phoenixwestmusik

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