25 Jahre Kultur satt | Das "Forum am Hofgarten" in Günzburg wird 25 - Buntes Jubiläumsprogramm ab November

Bis Ende 1991 wurde das Forum am Hofgarten errichtet, das mit einem variablen Raumangebot mit bis zu 832 Sitzplätzen zu einem Leuchtturmprojekt der Stadtentwicklung in Günzburg werden sollte. (Foto: Forum am Hofgarten)
 
In den Neunziger Jahren sorgte „Peter Steiner’s Theaterstadel“ für lange Warteschlangen am Vorverkaufsschalter. (Foto: Forum am Hofgarten)
Günzburg: Forum am Hofgarten | Günzburg. Das Forum am Hofgarten in Günzburg blickt auf eine lange Geschichte zurück: In den Achtziger Jahren als Stadthalle konzipiert, dient das Kultur- und Tagungszentrum im Herzen der Großen Kreisstadt seit mittlerweile 25 Jahren als Begegnungsstätte für Tagungen, Veranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse in Günzburg.

Bevor das Kulturhaus am 8. November 1991 im Beisein des damaligen Finanzministers Dr. Theodor Waigel eröffnen konnte, war es um Spielstätten in Günzburg schlecht bestellt. Eine heute hauptsichtlich von Vereinen genutzte Turnhalle sowie ein kleiner Saal am Rande der Altstadt waren die einzigen Einrichtungen, die kulturelle Veranstaltungen auf die Bühne bringen konnten. Viel zu wenig für eine Große Kreisstadt, befand der damalige Stadtrat und lobte bereits 1983 einen Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des sogenannten Stadthallenareals aus.

Nachdem in den Folgejahren zunächst eine zweigeschossige öffentliche Tiefgarage gebaut worden war, wurde bis 1991 die Stadthalle errichtet, die mit einem variablen Raumangebot mit bis zu 832 Sitzplätzen und 1.500 Stehplätzen zu einem Leuchtturmprojekt der Stadtentwicklung in Günzburg werden sollte. Mit abtrennbaren Sälen hatten die Gewinner-Architekten Heckmann, Kristel, Jung aus Stuttgart eine vielseitig nutzbare Veranstaltungshalle erschaffen, die Konzerte und Theatervorführungen ebenso beherbergen sollte wie Kongresse und Verkaufs- und Werbeveranstaltungen.

Schnell entwickelte sich das Haus in den Monaten nach seiner Eröffnung zu einem Anziehungspunkt für Kulturinteressierte. Das Landestheater Schwaben gastierte mit seinen Produktionen, und örtliche Kapellen sorgten mit ihren Konzerten für vollbesetzte Stuhlreihen. Im Mai 1994 übernahm dann Peter Bannwarth die Leitung des Kulturamtes und des Hauses – eine Position, die er bis heute innehat. Während seiner ersten Dienstjahre wandelten sich die Kulturgeschmäcker des Publikums – und damit auch das Programm des Hauses.
Ab Mitte der Neunziger Jahre wuchs das Interesse an Tourneeproduktionen – übrigens bis heute fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Forum– und an Fernsehevents wie etwa „Peter Steiner’s Theaterstadel“, dessen Aufführungen in Günzburg stets für lange Warteschlangen am Vorverkaufsschalter sorgten.

Heute ist das Forum noch immer das kulturelle Zentrum im Landkreis Günzburg. Ob Konzerte, Comedy, Musicals, Theater, Operetten oder Ballett: Jedes Jahr lockt das Kultur- und Tagungszentrum mit über 260 Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Interessenslagen rund 50.000 Besucher ins Haus – Tendenz steigend.

Dafür sollen in Zukunft auch neue Veranstaltungsformate sorgen. „Die Ideen werden uns nicht ausgehen“, verspricht Peter Bannwarth, der gemeinsam mit seinem Team immer auf der Suche nach neuen Veranstaltern und Künstlern ist. Ein Engagement, das auch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zu schätzen weiß: „Dass sich das Forum am Hofgarten seit 25 Jahren auf dem Kultur- und Tagungsmarkt behaupten kann, dafür gebührt dem Team um Peter Bannwarth großer Dank.“ Das Forum am Hofgarten sei heute das kulturelle Aushängeschild der Stadt und als Veranstaltungszentrum im Landkreis nicht mehr wegzudenken, so der Rathauschef.

Als Dank für die Treue der vielen langjährigen Gäste und um das 25-jährige Jubiläum gebührend zu begehen, hat das Team um Peter Bannwarth ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm kreiert. Auch das Landestheater Schwaben wird dann wieder mit einer Produktion nach Günzburg kommen – ganz getreu dem Motto: „Bewährtes bewahren und Neues wagen“.
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