Weil sie ansonten wenig Grünzeug finden, müssen jetzt die Bäume dran glauben. Im Birkenrieder Moos, gleich hinter dem Wald bei Birkenried und ... noch frecher, nur 50m entfernt von den Wohnhäusern in Birkenried treiben die Jungs ihr Unwesen. Baum für Baum muß dran glauben.
Einzige Hilfe: Dichten Maschendraht um die Bäume wickeln und befestigen. Denn so scharf die Biberzähne auch sind, Draht lieben sie nicht. Sonst kann es sein, dass eine ganze Reihe von Bäumen in wenigen Tagen fällt.
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Klar brauchen die Biber Futter, aber wir auch unsere Wälder. Es gibt zuviele Biber bei uns, sie vermehren sich unglaublich. Wir können nicht einfach zulassen, dass diese Überpopulation uns die schönen und nützlichen Bäume zerstört, von denen übrigens auch Vögel und andere Lebewesen profitieren. Ich wandere sehr viel in den gesamten Donauauen, an den Seen und den Wäldern nördlich und südlich der Donau. Überall nur Zerstörung und Biberstrassen. Der Biber dominiert alles - und das ist nicht in Ordnung. An jedem See gibt es mindestens 2 Biberbauten, wo soll das noch hin führen?
Ich bin der Meinung, dass es Zeit ist, dieser Ausbreitung Einhalt zu gebieten. Die Biberpopulation muß drastisch reduziert werden. Bloß wie?
Karola Kostial
Ich hab mal hier nachgelesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Biber und bin der Meinung, dass man die Bestände durchaus auf eine vernünftige Art regulieren kann. Es gibt viel mehr Beispiele, wo der Mensch dafür sorgt, dass die Natur sichtbare und dauerhafte Schäden davon trägt.
Heisses Eisen - das mit den Tieren. Ich staunte jüngst nicht schlecht, als ich auf der Meitinger Lechseite auf Wildschweine traf! Mit Wildtieren tut sich unsere Kulturlandschaft unverständlicherweise schwer. Im der staatlichen Försterei wurden viele Stellen gestrichen. Es läuft alles nur noch auf Sparflamme. Da kann das ja auch nichts werden, obwohl es anders auch gehen würde (siehe den Hinweis von Thomas!).
@ Thomas
Ich bin der Meinung, dass wir die Diskussion bei den Biberschäden lassen sollen, und nicht bei den Problemen, die der Mensch verursacht. Das ist eine ganz besondere Büchse der Pandora, die vom eigentlichen Thema ablenkt.
Was gibt es für eine Lösung für das Biberproblem?
Karola
Das Problem dürfte daran liegen, dass die Biber (außer vielleicht den Menschen) keine natürlichen Feinde haben. Das Gleichgewicht in der Natur war ja ohne den Eingriff des Menschen irgendwie gegeben mit der sog. Freßpramide.
Nun fehlt der natürliche Feind - wer war das? - und die Biber breiten sich von See zu See aus und vermehren sich kontinuierlich. Es ist schon bedenklich, wenn an einem Seeufer von 20m Länge rundn 10 Weiden flach liegen und 5 bereits kurz vor dem Umstürzen sind. Dummerweise nagen die Biber ja an einem umgestürzten Baum nicht weiter, sondern machen sich an den nächsten ran. Es dürfte wohl aussichtslos sein, diese Nager zzu einem anderen Freßverhalten erziehen zu wollen.
Hallo Jürgen, ich bin erstaunt, wie du über Markus und mich urteilst, ohne uns zu kennen. Ich hatte einen Link zu Wikipedia gesetzt, damit man dort einmal mehr über die Biber nachlesen kann. Dass sie Schäden anrichten, steht auch dort drin. Und dass bei dir die Biber gleich mal 50 Jahre alt werden (laut Wikipedia ca. 20 Jahre), zeigt eine gewisse Ignoranz deinerseits. Auch, das ganze bei dem Thema Biber zu belassen (Zitat von dir: "Ich bin der Meinung, dass wir die Diskussion bei den Biberschäden lassen sollen, und nicht bei den Problemen, die der Mensch verursacht."), wäre doch viel zu einfach. Schließlich hat der Mensch doch erst dafür gesorgt, dass solche Biberschäden entstehen können, und sei es durch unkontrolliertes Aussetzen, um die Art zu erhalten.
Und noch etwas: ich bin mit meinen Kindern fast täglich in der Natur unterwegs, auch wenn es bei uns keine Biber gibt und ich auch kein Experte auf diesem Gebiet bin.
Jürgen, ich fürchte, dass wir beide da wohl kaum was ändern können. Mit Sicherheit ist aber in diesen Gebieten durch den Menschen das ökölogische Gleichgewicht gestört worden, sei es durch Aussetzen der Biber (um den Bestand zu erhalten oder gar zu vermehren) oder sei es durch andere Eingriffe in die Natur (z.B. Begradigungen von Wasserläufen, Abholzung).
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