Unabdingbare Tatkraft im Prüfungswesen - Danke an Prüfer aus Westschwaben, Memmingen und Unterallgäu

Die geehrten Prüfer aus Günzburg mit den IHK-Vertretern: Im Bild von links: Christian Munz, Leiter des Fachbereiches Ausbildungsprüfungen, IHK Schwaben, Markus Anselment, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, Werner Brenner, Rettenbach, Caroli-ne Hammerschmidt, Burgau, Volker Strasser, Günzburg, Elisabeth Pickhard, Neuburg, Alfred Baur, Wiesenbach, Barbara Miller, Burgau, Jürgen Lohr, Günzburg, Claudio Da Ronco, Ichenhausen, Matthias Koch, Günzburg, Ralf Pinzer, Leiter des Fachbereiches Weiterbildung
10-, 20-, und 30-jähriger ehrenamtlicher Prüfertätigkeit im Dienst der IHK gebührt Anerkennung und Dank, und sie ist Grund zum Feiern. Dazu hatte die IHK am 11. März in das Steigenberger Hotel Der Sonnenhof in Bad Wörishofen eingeladen, wo 55 Jubilare eine Ehrennadel in Silber, Gold oder mit Diamant aus den Händen von Markus Anselment, dem stellvertretendem Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, und Gerhard Pfeifer, Vorsitzender der IHK Regionalversammlung Memmingen Unterallgäu, persönlich entgegen nahmen. Christian Munz, Leiter des Fachbereichs Ausbildungsprüfungen, moderierte die Veranstaltung.

In seiner Begrüßung hob Markus Anselment neben der Interessenvertretung der Wirtschaft vor allem Aus- und Weiterbildung als Kerngeschäft der IHK im Einzugsgebiet hervor. Diese Aufgabe umfasse nicht weniger als 23000 zu betreuende Auszubildende in 140 Ausbildungsberufen. Dazu gehörten 17500 Prüfungen im Bereich Ausbildung und 5000 im Bereich der Weiterbildung. Das erfordere von den Prüfern immer „enjour“ zu sein. Die wertvolle Zeit, die die Prüfer hierfür investierten, dient der regionalen Wirtschaft wie den jungen Menschen gleichermaßen. Im Anschluss übergab er das Wort an Gerhard Pfeifer, der die Laudatio hielt.

Vier Kriterien gelte es Herrn Pfeifer zufolge zu berücksichtigen: 1. Lernfähigkeit – als Grundvoraussetzung, gepaart mit 2. Lernwilligkeit, gesteuert durch Eigendisziplin, 3. Urteilsfähigkeit und 4. Tatkraft. Mit der Urteilsfähigkeit offenbare ein Mitarbeiter seine erworbene analytische Sachkenntnis bei der Einschätzung von Zusammenhängen. Sie versetze ihn in die Lage, schrittweise über das weitere Vorgehen zu entscheiden und zu planen. Zur Ausführung des Vorhabens brauche es abschließend allerdings noch die unabdingbare Tatkraft. Pfeifer betonte in diesem Zusammenhang die Vorteile der dualen Ausbildung in Deutschland, die Unternehmen zusammen mit der IHK praktizierten. Die enge Verzahnung von praktischer Erfahrung mit theoretischem Wissen ermögliche die unmittelbare Umsetzung von Verfahrensweisen. Prüfer fragten nicht allein erlerntes Wissen ab, sondern forderten praxisnah zum Denken in Zusammenhängen heraus. In diesem Kontext wies Pfeifer auf Schulpartnerschaften und die Kampagne „Lehre macht Karriere“ hin, die der beruflichen Orientierung und der Imageaufwertung der bewährten dualen Ausbildung dienten.


Ihre Ansprechpartnerin in der IHK Schwaben:
Claudia Barton-Brünnet
Geschäftsfeld Ausbildung und Prüfung
Tel 0821 3162-345 | claudia.barton-bruennet@schwaben.ihk.de
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