Kleine Klimaschützer im Wald

Zum Weltumwelttag unter dem Motto „Zusammen ist es Klimaschutz“ fand vergangenen Freitag in Thannhausen ein Walderlebnisspaziergang für Kinder statt, an dem auch Eltern teilnahmen. Veranstalter war das Klimaschutzbüro des Landkreises. Umweltpädagogin Silke Haug ließ die Kinder und Eltern anschaulich erleben, was Wald und Klimaschutz miteinander zu tun haben.

Jeder Teilnehmer schlüpfte in die Rolle eines Baumes, um den Klimawandel zu erleben: Wo wurzele ich als Baum, was brauche ich zum Wachsen? Sonne, Luft und Wasser natürlich.

Wie werde ich mich wohl in fünfzig Jahren fühlen? Als Kiefer fühle ich mich den ganzen Sommer wie im Mallorca-Urlaub. Weil ich tiefe Wurzeln habe und mit weniger Wasser gut zurecht komme. Für die Fichte dagegen gibt es manchen Sommer Stress, wenn es wochenlang zu wenig regnet. „Ich bin verwurzelt und kann nicht davonlaufen. Nur wenn sich das Klima langsam ändert, kann ich 100 Jahre schaffen.“

Wer bin ich, ein Waldbaum oder ein Stadtbaum? Im der Stadt bekomme genug Sonne und die Menschen kontrollieren laufend, wie es mir geht. Manchmal kommt ein Wasserwagen. Waldbäume stehen weniger unter Beobachtung und müssen alleine zurechtkommen. Für das Klima leisten beide Bäume gleich viel.

Die meisten Bäume stehen im Wald. Die Kinder sammelten Ideen, welche Leistungen der Wald erbringt und was sie zusammen für den Wald tun können. Silke Haug lud alle ein, Holz für das gemeinsame Lagerfeuer zu sammeln. Zum Abschluss wurde deutlich, dass Feuer und alles Leben mit Kohlendioxid zu tun hat: Jedes Kind erzeugt CO2. Erwachsene erzeugen mehr CO2. Es kommt auf das richtige Maß an.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.