IHK Schwaben widerspricht DGB-Datenanalyse der IHK Lehrstellenbörse - Unternehmen im IHK-Bezirk setzen auf Mittelschüler in der Ausbildung

Augsburg. Die Ergebnisse der DGB-Analyse der IHK Lehrstellenbörsen treffen für Bayerisch-Schwaben, einer mittelständisch geprägten Region, nicht zu. Mehr als zwei Drittel der angebotenen Ausbildungsplätze richten sich an Jugendliche mit einem Mittelschulabschluss. Insbesondere die Branchen Handel, Logistik und Gastronomie bieten jungen Menschen mit einem Mittelschulabschluss beste Ausbildungschancen. „Es überrascht doch sehr, dass der DGB all jenen jungen Menschen, die auf einer Mittelschule einen Abschluss machen disqualifizieren und ihnen signalisieren, sie hätten keine Chance auf dem Ausbildungsmarkt. Das ist definitiv nicht der Fall“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. „Ganz im Gegenteil: In verschiedenen Branchen, auch in der Metallbranche suchen Betriebe für bestimmte Berufe vorrangig nach geeigneten Mittelschülern“, fügt Saalfrank hinzu.

Denn aus der Datenanalyse der IHK Schwaben geht hervor, dass der Anteil der Mittelschüler bei Neuverträgen sogar leicht ansteigt. Über ein Drittel der Auszubildenden mit einem bei der IHK Schwaben eingetragenen Ausbildungsvertrag haben einen Mittelschulabschluss. Die Betriebe in unserem Kammerbezirk sind im bayernweiten Vergleich bei der Ausbildung junger Menschen vorbildlich“, so Saalfrank.
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