Chinesische Delegation zu Gast in Günzburg - Zweiter Bürgermeister empfängt Vorstand von CIMC und Burg Silvergreen

Stefan Oberdörfer (r.), Marc Meylaers (5.v.r.), Marco Kuitems (8.v.tr), Alang Zhang (10.v.r.) und Milan Strmecki (l.) von Burg Silvergreen, der Zweite Bürgermeister Anton Gollmitzer (6.v.r.) und David Li (7.v.r.) mit der CIMC-Delegation aus Shenzhen. Foto: Sabrina Schmidt.
Hoher Besuch aus dem Reich der Mitte: Eine siebenköpfige Gruppe von Mitarbeitern und Managern des chinesischen Fahrzeugherstellers CIMC hat gemeinsam mit Kollegen der neugegründeten Tochterfirma Burg Silvergreen das Günzburger Rathaus besucht. Dort informierte sich die hochrangig besetzte Delegation aus der 12-Millionen-Metropole Shenzhen über die Günzburger Stadtgeschichte und berichtete von den aktuellen Entwicklungen in der Burg Silvergreen-Zentrale in Neu-Ulm.

Der Zweite Bürgermeister Anton Gollmitzer in Vertretung von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig schilderte, dass bereits vor knapp zweitausend Jahren das Zusammentreffen mehrerer Straßen das damalige Günzburg als Handelsort prädestinierte und dass sich die Donaustadt noch heute durch hervorragende Verkehrsinfrastrukturen auszeichne. „Günzburg ist eine Stadt, die schon in der Vergangenheit von und mit ihren Straßenverbindungen gut leben konnte, ein Standortvorteil, den die Stadt auch bei der Bewerbung um Legoland in die Waagschale werfen konnte“, erklärte der Zweite Bürgermeister.

David Li, CEO der CIMC Vehicle Group, und Marc Meylaers, CEO von Burg Silvergreen, berichteten über die baldige Ansiedlung von Burg Silvergreen auf dem Kimmerle-Areal im Gewerbegebiet an der Bundesautobahn A8, wo die junge Tochterfirma noch in diesem Jahr eine Produktionsstätte zur Herstellung von Sattelaufliegern errichten will. „Wir stehen vor Vertragsabschluss mit der uns betreuenden Baufirma“, informierte Marc Meylaers. „Unser Zeitplan sieht vor, noch vor dem Wintereinbruch das Produktionsgebäude zu errichten und es wind- und wetterfest zu bekommen.“

David Li betonte, dass mit Burg Silvergreen in Günzburg ein Schritt unternommen werde, um den europäischen Markt zu erschließen. „Diesem Schritt werden sicherlich noch weitere folgen“. Der zweite Bürgermeister dankte den Anwesenden für den Entschluss, sich in Günzburg anzusiedeln. „Sie werden damit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Günzburg, aber auch aus der Region qualifizierte Arbeitsplätze bieten“, so Gollmitzer. Der Zweite Bürgermeister versprach, dass die Stadtverwaltung und der Stadtrat die Ansiedlung auch weiterhin „sehr wohlwollend und positiv begleiten werden.“

Burg Silvergreen gehört zum internationalen Konzern CIMC. Das chinesische Unternehmen ist börsennotiert und beschäftigt weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter. International bekannt ist der Konzern insbesondere als Weltmarktführer für ISO-Container für den kombinierten Schiffs-, Bahn- und Lkw-Verkehr sowie als weltgrößter Hersteller von Lkw-Anhängern und Sattelaufliegern mit einer Jahresproduktion von über 150.000 Einheiten. Darüber hinaus gehört CIMC zu den führenden Anbietern von Großtanks für die Getränkeindustrie, Drucktanks für Gase sowie für Fluggastbrücken für Flughäfen.
Burg Silvergreen wurde 2010 in Neu-Ulm gegründet und beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter. Am Standort Günzburg sollen langfristig bis zu 300 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.
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