Altenheim feiert Jubiläum mit Tag der offenen Tür

Das Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung ist 15 geworden. Foto: Heiliggeist-Spitalstiftung.

Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung begeht 15-jähriges Bestehen



Günzburg. Lange bevor die Feierlichkeiten zum 15-jährigen Jubiläum des Alten- und Pflegeheims der Heiliggeist-Spitalstiftung offiziell begannen, warteten die ersten Bewohner im Foyer der geräumigen Einrichtung. Die Heimleitung hatte den Geburtstag des Hauses zum Anlass genommen, mit Kaffee und Kuchen zu feiern und Interessierte zu einem Tag der offenen Tür einzuladen.

Im Rahmen der kleinen Feierstunde begrüßte Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer die zahlreich erschienenen Gäste, zu denen unter anderem Mitglieder des Stadtrats sowie des Seniorenbeirats gehörten. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Joe Gleixner Band.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig informierte die Anwesenden über geschichtliche Details der Stiftung. Dabei erfuhren sie, dass die Gründung der Einrichtung ins 15. Jahrhundert zurückreicht, wie eine Urkunde aus dem Jahr 1452 belegt. Der Rathauschef betonte, dass ihm sowie Stadtverwaltung und Stadtrat die Seniorinnen und Senioren am Herzen liegen. „Sie sind es, die mit ihrem Mut, ihrer Tatkraft und ihrem Durchhaltevermögen unser Land und unsere Stadt nach den Zerstörungen durch den zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut haben“, sagte der OB.

Heimleiterin Gabriele Kunze schloss sich den Worten des Oberbürgermeisters an und dankte den erschienen Stadträten und Seniorenbeiratsmitgliedern für das entgegengebrachte Interesse. Kunze berichtete, dass sich die Ansprüche an das Wohnen im Altenheim in den letzten Jahren deutlich verändert hätten. Der Wunsch nach ähnlichen Abläufen wie zu Hause spiele dabei eine große Rolle.

Im Anschluss an die Feierstunde nutzen viele Besucher die Möglichkeit, das Alten- und Pflegeheim genauer kennenzulernen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung gewährten interessante Einblicke in ihren Arbeitsalltag und die Philosophie des Hauses. Unter anderem berichteten sie über ihre Arbeit mit Demenzkranken und die Möglichkeiten der Sinnesförderung durch Aromatherapie oder den mobile Snoezelen-Wagen, der durch eine Art Massagekissen Impulse und Berührungen an den Bewohner weitergibt. Bei Führungen durch das Haus zeigte das Personal das Pflegebad, das Erinnerungszimmer – die so genannte „Gute Stube“ –, das Raphaelzimmer sowie jeweils ein bewohntes Einzel- und Doppelzimmer.
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