So schmeckt das Volksfest 2014 - Festbierprobe in der Günzburger Radbrauerei kommt gut an – Früherer Kulturreferent wird „Volksfest-Bürgermeister“ ehrenhalber

Stoßen auf das Volksfest an: (von links) Volksfest-Referent Christian Neidl, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Festwirtin Ilse Hahn, der frisch gekürte „Volksfest-Bürgermeister“ Günter Prasser (kniend), Braumeister Georg L. Bucher und Volksfest-Referent Elmar Mannes stoßen auf eine gute Festwoche 2014 an. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.
Es ist genug für alle da: Einige Tausend Liter Festbier hat die Günzburger Radbrauerei für das am kommenden Freitag beginnende Volksfest eingebraut. Bei der traditionellen Festbierprobe auf dem Gelände der Radbrauerei konnten der Stadtrat, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, die Festwirtfamilie Hahn und die Braufamilie Bucher sowie Vertreter der Presse das ungefilterte Festbier schon einmal verkosten. „Es schmeckt hervorragend“, lautete das Urteil von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

In Günzburg hat es bereits Tradition, das Festbier gut eine Woche vor dem offiziellen Bieranstich im Festzelt einem ersten Geschmackstest zu unterziehen. „In diesem Jahr können wir sogar ein Jubiläum feiern“, verkündete Biersommelier Georg L. Bucher. Die Radbrauerei veranstaltet die Verkostung im kleinen Kreis heuer zum zehnten Mal.

Auch diesmal durfte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig das erste Fass Festbier anstechen – und bewies, dass er darin längst Übung hat: Zwei gezielte Schläge und kaum Spritzer brauchte er, um den Gerstensaft zum Fließen zu bringen. Am kommenden Freitag, 8. August, hat der OB gleich die nächste Gelegenheit, seine Zapffertigkeiten unter Beweis zu stellen. Allerdings dürften ihm ungleich mehr Zuschauer auf die Finger sehen, wenn er am Nachmittag im Festzelt den Holzhammer schwingt.

In der Radbrauerei beobachteten rund 50 geladene Gäste mit einiger Spannung den Bieranstich. Als „absolut köstlich“ beschrieb der Rathauschef anschließend das Festbier, das über Wochen hinweg in dem Kessel des Brauhauses entstanden und gereift ist. „Für eine gelungene Festwoche ist von der Bierseite her alles getan.“

Auch Braumeister Georg L. Bucher zeigte sich glücklich und betonte: „Wenn es den Gästen schmeckt, dann bin ich zufrieden.“ Er dankte den beiden ausscheidenden Kulturreferenten Heinrich Pirschle und Günter Prasser, die das Volksfest über Jahre hinweg mitbegleitet und mit ihren vielfältigen Ideen zur Festgestaltung bereichert hätten. Heinrich Pirschles Auftritte als Clown Heinrich seien legendär und Prassers Ideenreichtum grenzenlos, so Bucher.

Günter Prasser, der 18 Jahre lang mit Maßnahmen wie den „Volksfestherzen“, den braunen Hinweisschildern in Herzform, und den schmucken Vereinstafeln im Festzelt zur Verschönerung des Volksfestes beigetragen hätte, ernannte der Biersommelier gar zum „Volksfest-Bürgermeister“ ehrenhalber. Der sichtlich gerührte Prasser versprach, dem Volksfest als „Strippenzieher“ erhalten zu bleiben.

Festwirtin Ilse Hahn ging nochmal kurz auf den geplanten Festverlauf und die üblichen Höhepunkte ein: Start ist am 8. August um 14.30 Uhr vor dem Rathaus, am 11. August findet das große Feuerwerk statt und am 17. August, dem letzten Tag des Volksfests, können sich die Besucher beim Maßkrugschieben am längsten Biertisch der Welt messen. Dazwischen wartet auf die Besucher ein reichhaltiges musikalisches und kulinarisches Programm. Einen festen Platz haben der Familiennachmittag am 13. August und der Seniorennachmittag am 14. August.
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