„ProArbeit“ setzt Jugendberufsagentur für den Landkreis Günzburg um

v.l.n.r. Landrat Hafner, Wolfgang Schelzig – Agentur für Arbeit Donauwörth, Teamleiter Berufsberatung U25, Frau Sarmiento, Geschäftsführerin von ProArbeit und Andreas Vaerst, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Donauwörth
Die Kooperation von Jobcenter, Berufsberatung und Jugendhilfe hat im Landkreis Günzburg mit „ProArbeit“ eine bereits mehr als 30-jährige Tradition.
Landrat Hubert Hafner, Andreas Vaerst, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth und Stephanie Sarmiento, Geschäftsführerin von „ProArbeit“, haben vor kurzem die Kooperationsvereinbarung für die Schreinerausbildung mit ihren Unterschriften erneuert. Sie sind sich einig: „Wir haben eine gemeinsame Verantwortung für die jungen Menschen – für sie lohnt es sich, intensiv zusammen zu arbeiten.“
Unter dem Leitgedanken „Keiner soll verloren gehen“ werden Maßnahmen aller Rechtskreise kombiniert, um die notwendigen Beratungsleistungen für die Ratsuchenden zu bündeln. So entsteht ein individueller Integrationsplan, der die Fördermöglichkeiten der Jugendhilfe, des Jobcenters und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit nutzt.
In der Jugendwerkstatt Schreinerei gibt es zwei Maßnahmen um Jugendliche der Zielgruppe unter 25 Jahren bei ihren Bemühungen zur sozialen und beruflichen Integration zu unterstützen. Zwölf Teilnehmende befinden sich in der beruflichen Orientierungsphase, für fünf Teilnehmende gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung zum/zur Schreiner/in zu absolvieren.

Seit Januar 2016 stellen alle Kooperationspartner Ressourcen zur Umsetzung der Angebote zur Verfügung. Der Landkreis Günzburg behält die Finanzierung der Maßnahmen in der Jugendwerkstatt aus Mitteln der Jugendhilfe und des Jobcenters bei. Zusätzliche Förderung erfolgt durch den Europäischen Sozialfonds, mit Landesmitteln sowie mit Eigenmitteln des Trägers. Neu ist, dass die Agentur für Arbeit bei sieben Plätzen die Aktivierungs- und Motivationsphase fördert. Die Ausbildung bei „ProArbeit“ kann im Rahmen von Einzelfallförderung als Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung (BaE) in integrativer Form unterstützt werden.

Schule bildet die Basis für einen gelingenden Übergang in die Arbeitswelt. Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sind unverzichtbare Partner wenn es darum geht, Angebote zu schaffen und zu gestalten, die zum Wohle der jungen Menschen leicht zugänglich sind. Mit der Jugendsozialarbeit an Schulen an dreizehn Schulen im Landkreis und der Praxisklasse in Günzburg hält „ProArbeit“ ein breites Netzwerk vor, das die Übergänge der Jugendlichen an den Schnittstellen begleitet. Es gibt viele Möglichkeiten einen Anschluss zu finden, zum Beispiel duale Berufsausbildung, schulische Berufsausbildung, Berufsvorbereitungsjahr oder Maßnahmen der Berufsberatung bei einem Träger um nur einige zu nennen.

Die Krankenhausstraße 34 a in Günzburg ist eine zuverlässige Anlaufstelle für junge Menschen in unsicheren und schwierigen Lebenslagen. Es ist wichtig, die Jugendlichen zu respektieren, zu aktivieren sowie deren Motivation zu stabilisieren.
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