Post von Professor Nox

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Apotheker Jan Jaud zogen die Gewinner des ersten Preisausschreibens des neu gegründeten Kinderapotheken Clubs. Mit dabei: Professor Hieronymus Nox, der kuschelige Uhu mit dem Monokel im linken Auge. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Obere Apotheke gründet Kinderapotheken Club – Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zieht Gewinner des ersten Preisausschreibens



Günzburg. Wer dieser Tage die Obere Apotheke am Marktplatz in Günzburg betreten hat, dem dürfte es schon aufgefallen sein: Seit kurzem bewohnt Professor Hieronymus Nox die Räumlichkeiten. Der weiß-grau gefiederte Uhu mit dem Monokel im linken Auge ist aber mitnichten das neue Haustier des Apothekers Jan Jaud, sondern das Maskottchen des kürzlich gegründeten Kinderapotheken Clubs. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig hat die neue Kinderapotheke in Augenschein genommen und die Gewinner des ersten Preisausschreibens gezogen.

„Unser Club ist sehr gut angelaufen“, berichtet Jan Jaud. Mittlerweile hätten über 160 Kinder eine Kinderclubkarte beantragt, so der Inhaber der Oberen Apotheke. Jedes Mitglied erhält mit der Anmeldung eine Begrüßungs-Box, die unter anderem ein T-Shirt mit dem Konterfei von Professor Nox enthält. „Außerdem wird der Club über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen veranstalten“, ergänzt Michael Vogele, dessen Werbeagentur für die Umsetzung des Konzeptes verantwortlich war. Auf dem Programm stehen etwa „Drachensteigen“, Theatervorführungen oder aktuell das "Riabagoaschtern", eine Rübengeister-Nachtwanderung durch Günzburg. Zu besonderen Anlässen erhalten die Mitglieder außerdem Post aus der Feder von Professor Knox.

Mit dem Club will der Gründer Kindern spielerisch die wichtigsten Dinge zum Thema Gesundheit sowie Gesundheitsfürsorge und –vorsorge beibringen. „Wer zur Apotheke geht, der tut das ja meistens nicht aus erfreulichen Gründen. Man selbst oder jemand aus der Familie ist krank und braucht Hilfe, zumeist in Form von Medikamenten“, erklärt Jan Jaud. Doch die Apotheke könne mehr als nur Tabletten ausgeben. „Wir bieten Gesundheitsservices wie Blutdruck und Blutfett messen oder Blutzuckerbestimmung. Außerdem verleihen wir Hilfsmittel wie Babywaagen, Milchpumpen, Blutdruckmessgeräte und Inhalatoren. Wichtig sind auch die Ernährungsberatung sowie das breite Kosmetiksortiment mit Behandlungskabine.“

Kinder seien nicht einfach die Kunden von morgen, sondern schon heute herzlich willkommen. „Die Kleinsten sind bei uns die Größten! Wir möchten, dass sie verstehen, welche Rolle die Apotheke bei der Gesundheitserhaltung und -wiederherstellung spielt“, erklärt Jan Jaud. Entsprechend kindgerecht sind die Publikationen rund um den Kinderapotheken Club, die von der vogele Werbeagentur gestaltet wurden.

Gleichzeitig möchte Jaud seine Kunden ermutigen, wieder stärker in der heimischen Apotheke vor Ort einzukaufen. „Als Kunde sollte man sich nicht scheuen, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die man gerade abholt. Der Apotheker kann komplizierte Einnahmearten demonstrieren und vermeintlich einfache Fragen beantworten, etwa, ob eine Tablette geteilt werden darf.“ Auch über Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kann der Apotheker informieren.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig begrüßt das Engagement des Apothekers: „Die Nahversorgung kann dauerhaft nur dann aufrechterhalten werden, wenn Bürgerinnen und Bürger wieder stärker vor der Haustür einkaufen. Doch dazu bedarf es attraktiver Aktionen und Angebote.“ Mit dem Kinderapotheken Club demonstrierten die Organisatoren den Wert des inhabergeführten Einzelhandels, so der Rathauschef. „Davon profitiert letztlich der gesamte innerstädtische Handel.“

Beim Besuch in der Apotheke zog Jauernig auch die Gewinner des ersten Preisausschreibens des Kinderapotheken Clubs. Zu den Preisen gehören etwa eine Wii U, ein Phillips bluetooth MP3 Player und ein tragbarer DVD Player.
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myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 07.01.2014
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