OB Jauernig muss (nicht) seinen Hut nehmen

Die Günzburger Blechbätsch’r sorgten im Anschluss an die Stadtratssitzung für ordentlich Stimmung im Rathaus. Im Kreise seiner Stadtratskollegen freute sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sichtlich, dass er seinen Hut nehmen musste (Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.)

Günzburger Blechbätsch’r stürmen das Rathaus


Günzburg. Manchmal reicht schon der Widerstand einer kleinen, aufrührerischen Truppe, damit ein Politiker seinen Hut nehmen muss. Das bekam am Montagabend auch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zu spüren: Vor seinen versammelten Stadtratskollegen musste der OB ebenfalls den Hut nehmen – allerdings aus den Händen der Günzburger Blechbätsch’r. Die hatten dem Rathauschef beim traditionellen Rathaussturm einen detailreich verzierten Zylinder in den Vereinsfarben schwarz-grün überreicht.

Der OB freute sich sichtlich über das gelungene Bastelwerk, das mit allerlei Steampunk-Elementen wie Zahnrädern und einer Fliegerbrille geschmückt war. Als die Blechbätsch’r das Geschenk überreichten, gaben sie sogar noch grünes Licht für die Stadtpolitik des OBs – ein entsprechendes LED-Lämpchen am Zylinder lässt sich per Knopfdruck an- und ausschalten.

Dem Rathaussturm war eine rund zweistündige Stadtratssitzung vorausgegangen, die mit der Eroberung des Sitzungssaals ihr lautstarkes Ende fand. Bei einem anschließenden Umtrunk im Münzkabinett ließen sich die anwesenden Stadträte schnell von der guten Laune der feier- und spielfreudigen Guggemusiker anstecken.
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