Neue Trainingsmöglichkeiten für Senioren

Daniel Fischer von der Sparkasse Günzburg-Krumbach, Heimleiterin Gabriele Kunze, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in seiner Funktion als Vorsitzender der „Ein Herz für Günzburg“-Stiftung, Bewohner Alfons Mayer, Vorstandssprecher Johann Mayr von der Volksbank Günzburg und Dr. Gerhard Jäger bei der feierlichen Übergabe der Trainingsgeräte im Speisesaal des Altenheims. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Senioren- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung: Sponsoren finanzieren neue Bewegungstrainer



Günzburg. Künftig können die Bewohner des Alten- und Pflegeheims der Heiliggeist-Spitalstiftung noch besser ihre Beweglichkeit trainieren. Dafür sorgen ab sofort zwei moderne Bewegungstrainer, mit denen die Bein- und Oberkörpermuskulatur aufgebaut beziehungsweise erhalten werden kann. Möglich wurde die Anschaffung durch eine gemeinsame Spende von der Sparkasse Günzburg-Krumbach, der Volksbank Günzburg, der Dieter-Mengele-Sozialstiftung, dem Günzburger Dr. Gerhard Jäger sowie der städtischen „Ein Herz für Günzburg“-Stiftung. Bei einer kleinen Feierstunde im Beisein der Pflegeheimbewohner haben die Sponsoren die Sportgeräte offiziell der Heimleitung übergeben.

„Alte Menschen büßen nach und nach ihre Beweglichkeit ein. Regelmäßiges Training ist von größter Bedeutung, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken“, erklärt die Pflegedienstleitung, Diana Münich. Deshalb bestand im Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung seit längerem der große Wunsch, einen Bewegungstrainer anzuschaffen. Nur hatte es bislang an den finanziellen Mitteln gefehlt. „Wir sind sehr froh, dass uns die beteiligten Sponsoren unterstützt haben“, betont Heimleiterin Gabriele Kunze.

Bei der feierlichen Übergabe stellte die Pflegedienstleiterin die Geräte vor, an denen die Bewohner der Senioreneinrichtung künftig trainieren sollen. Beide Geräte seien speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten. „Die Bewegungstrainer sind dank der günstigen Sitzposition besonders gelenkschonend für Hüfte und Knie“, so Gabriele Kunze. 80 Prozent der Muskulatur könne durch die Benutzung der Geräte aktiviert werden.

„Besonders bei Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wie etwa Demenzkranke und bei Bewohnern mit körperlichen Einschränkungen ist der Einsatz der Geräte sinnvoll“, so die Heimleiterin. Beide Personengruppen bewegen sich im Zweifelsfall zu wenig und brauchen zum Erhalt der motorischen Fähigkeiten fachliche Anleitung. „Nur unter Aufsicht“ soll mit den Geräten Gesundheitssport betrieben werden, erklärt Kunze.

Der ehemalige Geschäftsstellenleiter der Günzburger Zeitung und Bewohner des Pflegeheimes, Alfons Mayer, erklärte sich bereit, den Bewegungstrainer im Rahmen der Feierstunde vorzuführen. Entspannt und gar nicht außer Atem trat er in die Pedale, während das Display die zurückgelegte Distanz sowie die Minuten anzeigte. Sein Fazit: „Es ist schon toll, dass das Haus so etwas realisiert.“

Der Pensionist blickte zurück auf die Geschichte der Heiliggeist-Spitalstiftung, die seit vielen Jahren „in vorbildlicher Weise“ ihrer selbstauferlegten Verpflichtung nachkomme, den Menschen vor Ort zu helfen. „Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dafür bedanke ich mich“, so der rüstige Pensionär. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bedankte sich seinerseits bei den Bewohnern der Pflegeeinrichtung: „Sie alle entstammen einer Generation, die den Krieg erlebt hat. Was Sie in den Nachkriegsjahren aufgebaut haben, davon können wir heute zehren.“

Das Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung wurde 1998 eröffnet. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 15jährigen Bestehen am 13. Oktober können Interessierte das Haus besichtigen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.11.2013
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