Mord auf Schloss Haldenwang

  Günzburg: BiiGZ |

Die charmante Krimikomödie „Leberkäs und Leichenstarre“ made in bayerisch Schwaben feiert Premieren-Event im Kino Günzburg

Notarzt- und Polizeiaufgebot, Leichenobduktion, Tankstellenüberfall, Explosionen. Dann der Schauplatz Hochzeitsfeier: Ein Kommissar als Bräutigam hebt seiner Zukünftigen stolz den Schleier vom Gesicht – doch bei ihrem Anblick entfährt ihm ein gellender Schrei. Der Trailer endet und der Zuschauer verharrt in gespannter Erwartung auf die Kino-Premiere des Films.
Den kauzigen Kommissar Jürgen Bachmeier spielt Bestseller-Autor Jürgen Sprenzinger, seinen Kollegen mimt Martin Spengler. Neben den beiden Hauptakteuren haben die Jungfilmer von mocean movies eine etwa 200-köpfige Filmcrew für „Leberkäs und Leichenstarre“ engagiert. Die ehrenamtlichen Schauspieler sind vorwiegend Laien. Auch Prominente stellen ihr Schauspieltalent unter Beweis: So etwa die damaligen Bürgermeister von Dinkelscherben und Zusmarshausen, Peter Baumeister und Albert Lettinger.

Ausgefallene Schauplätze für die Krimikomödie wurden auch im Landkreis Günzburg aufgenommen. So z.B. das Schloss Haldenwang, welches im Film zum Tatort wurde. Denn hier residiert Graf Fridolin von Bangeberg, der jeden Abend in seinem Kaminzimmer sitzt, ein gutes Buch und ein Gläschen Scotch genießt und dabei dem leisen Knistern des Kaminfeuers lauscht. Eines Nachts sollte diese Idylle allerdings ein Ende haben, und schließlich wird Graf Fridolin hinterhältig ermordet.

„Diese heimtückische Tat ruft schließlich die Kriminalpolizei Dinkelscherben auf den Plan“, erzählt Michael Richter, Autor und Regisseur der Krimikomödie.
„Die Kriminalkommissare ermitteln auf eine etwas tollpatschige Weise, die nicht unbedingt zum Ermittlungserfolg beiträgt, aber die Zuschauer zum Lachen bringt“.

In 32 Drehtagen entstanden so innerhalb von vier Jahren zugleich spannende und lustige Szenen. Neben Schloss Haldenwang wurde u.a. in der Gefängniszelle Zusmarshausen gedreht, auf einem explodierenden Firmengelände und im Schlachthaus einer Metzgerei, das kurzer Hand in eine waschechte Pathologie umgebaut wurde.

„Wenn ich mich richtig erinnere, haben alle ausnahmslos zugestimmt“, so Michael Richter über die Anfragen zum Drehort. „Wir haben uns vorab informiert, wo wir drehen können. Viele Locations kamen dann aber erst später dazu.“ So wie geplant hat der kreative Kopf sein Drehbuch nämlich nicht umgesetzt: „Man könnte sagen, dass wir total improvisiert haben!“ Oft änderte Richter am Vorabend vom Dreh noch einmal die Dialoge. Auch viel Situationskomik ist dabei. Und nach etwa der Hälfte der Dreharbeiten schrieb der junge Filmemacher sogar einen Großteil des Drehbuchs um. „Das war selbst wie eine Art knifflige Ermittlungsarbeit, wie man Neues mit bereits Gedrehtem kombiniert!“
Inzwischen hat sich der Filmetüftler mit der mocean movies Medienproduktion selbstständig gemacht. Aus den Einnahmen seiner gewerblichen Aufträge finanzierte er unter anderem Filmausrüstung wie einen neun Meter langen Kamerakran.

Nun kommt der kultverdächtige Streifen auch ins Kino Günzburg:
Am Samstag, 13.06. um 20:00 steigt das Premieren-Event im BiiGZ Günzburg. Neben Regisseur Richter werden auch die beiden Hauptdarsteller vor Ort sein, um von den Dreharbeiten zu berichten und für Fotos und Autogramme zur Verfügung zu stehen.

Mehr zum Film finden Sie im Internet unter www.leberkaes-krimi.de sowie auf der facebook-Seite www.facebook.com/leberkaeskrimi u.a. mit Trailer, vielen Hintergrundinformationen und Gewinnspielen.

Karten online kaufen: www.biigz.de


Infos zur Premiere:

Günzburg-Premiere:
Sa. 13. Juni 2015 um 20:00 Uhr
im BiiGZ Günzburg
Regisseur und Hauptdarsteller werden vor Ort sein
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