Mit einer dualen Ausbildung in die Zukunft investieren: 69 Absolventen aus Westschwaben wurden für Bestnoten bei ihren IHK-Prüfungen geehrt

Die besten Absolventen der IHK-Berufe aus dem Landkreis Günzburg wurden von der IHK Schwaben im Wiley-Club in Neu-Ulm ausgezeichnet. Mit im Bild (hintere Reihe v. links) Christian Brader, deutscher Triathlon-Profi, Oliver Stipar, Regionalgeschäftsführer Westschwaben IHK Schwaben, (hintere Reihe v. rechts) Roland Kober, Vizepräsident der IHK Schwaben und (vordere Reihe v. rechts) Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg.
„Fleiß wird belohnt“, motivierte der Profi-Triathlet Christian Brader die 69 besten Auszubildenden ihres Jahrgangs. In Neu-Ulm wurden den Absolventen aus Günzburg und Neu-Ulm feierlich ihre Urkunden überreicht.

„Wir brauchen nicht nur top ausgebildete Akademiker, wir brauchen auch herausragende Fachkräfte. Und dafür brauchen wir Sie. Ihnen gebührt unsere Hochachtung und unsere Anerkennung“, begrüßte der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Günzburg, Hermann Hutter, die Gäste auf der Auszeichnungsfeier in Neu-Ulm. 1.303 Prüfungsteilnehmer aus den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm haben im Prüfungsjahr 2014/ 2015 ihre IHK-Abschlussprüfung abgelegt.

Die besten 69 wurden nun feierlich ausgezeichnet, unter ihnen die Landesbeste Johanna Metzinger. Besonders von der Leidenschaft der anwesenden Auszubildenden zu Ihren Berufen zeigte sich Hutter beeindruckt. Eine Investition in eine Ausbildung sei eine Investition in die Zukunft, sagte er, denn: „Gute Fachkräfte tragen auch dazu bei, den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe zu sichern.“

Auch der Ehrengast des Abends, der Spitzen-Triathlon-Profi Christian Brader, absolvierte vor seiner sportlichen Karriere eine Ausbildung als Bauzeichner. „Die Berufsausbildung stand bei mir an erster Stelle, weil man sich doch sicherer fühlt, ein zweites Standbein zu haben“, sagte er im Gespräch mit der Moderatorin Angie Roß. Im Sport sei es wie vielleicht manchmal auch in der Ausbildung, sagte Brader. Da gäbe es schon mal Momente, in denen man gerne aufgeben würde. „Aber dieser Punkt kommt immer wieder und wenn man wirklich aufgibt, sinkt die Hemmschwelle, es beim nächsten Mal wieder zu tun.“ Wer vorwärtskommen wolle, müsse sich Ziele setzen, sagte der Teilnehmer an den Ironman-Weltmeisterschaften und gab den anwesenden Auszubildenden die Quintessenz seiner Erfahrungen mit auf den Weg ins Berufsleben: „Fleiß wird meistens belohnt in unserer Gesellschaft. Wichtig ist es, dabei auch die Lockerheit zu behalten und die Geduld, wenn etwas nicht sofort funktioniert. Denn es gibt immer eine neue Tür, die sich öffnet.“

Dass diese Türen auch für Mittelschüler offenstehen, sei heute selbstverständlicher denn je, sagte Hutter. Immerhin wären zwei Drittel der Ausbildungsberufe für Mittelschüler geeignet; und bei den Verkäufern etwa läge der Anteil der Absolventen, die von einer Mittelschule kommen, bei 71 Prozent. Auch 17 Prozent der 69 an diesem Abend Ausgezeichneten besten Azubis haben einen Mittelschulabschluss. „Entscheidend ist die Förderung der Jugendlichen“, sagte dazu Gerd Stiefel, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm. Denn wer gut begleitet würde, lobte er auch die Unternehmer, die Berufsschullehrer und die Eltern, der würde es auch weiter schaffen. „Begabte junge Menschen aus allen Bereichen müssen Förderung erfahren, damit sie aus ihren Begabungen etwas machen können“, sagte Stiefel. Nach der feierlichen Überreichung der Urkunden gab der Neu-Ulmer Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung den Absolventen noch Schlüsselbegriffe aus dem Leitbild der Berufsschule Neu-Ulm mit auf ihren weiteren Lebensweg: Vielseitigkeit, Wertschätzung, Verantwortung und Internationalisierung. „Unsere heutige globalisierte Welt bietet hervorragende Chancen“, sagte er: „Privat und beruflich.“
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