LEGOLAND® Deutschland, DLRG und Weltrekordler Lloyd Godson - ein gutes Team
Günzburg: Legoland | Günzburg/Dillingen
„Hallo Lloyd, die DLRG hat Schichtwechsel. Wie geht es Dir? Dein derzeitiger Kilowattstundenzähler zeigt 1874.“ So begann jeder Schichtwechsel der DLRG`ler beim Weltrekordversuch des Australiers Lloyd Godson im LEGOLAND® Deutschland vom 30. März bis 13. April 2010.
Rettungstaucher und Sanitäter der DLRG überwachten Lloyd in seinem 14 Tage dauernden Unterwasserweltrekordversuch rund um die Uhr, 24 Stunden, 2 Wochen lang.
Bevor aber der verrückte Rekordversuch starten konnte, mussten tonnenschwere Betonklötze zur Beschwerung für das Grundgestell von Lloyds Wohnhaus (Habitat ) über eine Luke ins Haifisch- und Rochenbecken eingebracht und zentimetergenau platziert werden.
Mittels Unterwassersprecheinrichtung wurden die Einsatztaucher der DLRG Günzburg/Leipheim und Dillingen vom Einsatzleiter dirigiert. Verbindung zum Kranführer und allen anderen Einsatzkräften musste gehalten werden.
Nicht nur die Taucher waren nervös, ob alles reibungslos von Statten geht, sondern auch die Bewohner der Meerunterwasserwelt verhielten sich nach dem Öffnen der Dachluke (die enorme Helligkeit war neu für die Tiere ) etwas nervös und gespannt, was nun kommt.
Die Taucher wurden von den Haien und Rochen genau betrachtet und umkreist. Etwas Neues war im Becken. Was war das?
Nachdem der Boden mittels Wasserwaage geebnet war, das Grundgestell platziert wurde, das Gestell mit den Tonnenschweren Betonblöcken beschwert war, erfolgte das zentimetergenaue Einbringen des Habitats, dem Wohnhaus von Lloyd.
Langsam füllte sich das Haus mit Wasser, welches später wieder heraus geblasen werden musste. Die technischen Anschlüsse erfolgten am nächsten Tag.
Trotz eineinhalb jähriger Vorbereitung auf seinen Weltrekordversuch, war Lloyd am 30.03.2010 nervös, als er in seine nur vier Quadratmeter große Unterkunft für die nächsten 14 Tage einzog.
Dass die 14 Tage nicht nur Kräfte zehrend waren (Lloyd musste 2500 Wattstunden Strom durch Fahrradfahren erzeugen), sondern auch Spuren an physischer und physischer Belastung erbrachten, zeigte dieser außergewöhnliche Weltrekordversuch.
Lloyd musste einen geregelten Tagesablauf finden. Der Presserummel nahm eine nicht unwesentliche Stundenzahl in Anspruch. Ihm war auch besonders wichtig, dass Kinder mit Ihren Eltern zu Ihm Kontakt mit einem Unterwassertelefon hielten.
Die DLRG überwachte ihn Tag und Nacht, nicht nur optisch, sondern auch unter zu Hilfenahme von technischen Gerät.
Enorme Belastung auch der Einsatzkräfte.
Erst wenige Tage vor dem Rekordversuch konnte der Einsatz der DLRG`ler geplant werden. Einsatztaucher und Sanitäter aus Leipheim/Günzburg und dem Kreisverband Dillingen bildeten das Gerippe der Einsatzmannschaft, unterstützt von den Gliederungen Memmingen und Augsburg.
Um diese einzigartige Veranstaltung abzudecken, die best möglichste Sicherheit für Lloyd zu gewähren, wurde Jahresurlaub geopfert.
Dem starken Schlussspurt und eines vorher genau ausgeklügelten Tagesablaufes war es zu verdanken, dass sich der 32-jährige Lloyd nun im Guiness World Records Buch verewigt hat.
Nicht nur die Lebensgefährtin von Godson, die Sponsoren, das Team von LEGOLAND Deutschland und die DLRG waren stolz auf den einzigartigen, geglückten Rekord, sondern auch die Hauptperson Lloyd Godson blickte nach dem Verlassen des Habitates mit erhobenen Kopf stolz auf die letzten 14 Tage zurück.
Die Spuren des Weltrekordversuches im Salzwasser-Aquarium (Gestell, Habitat, Betonblöcke und Anschlüsse) wurden durch die Taucher an den darauf folgenden Tagen beseitigt.
Die Bewohner der Meerwasserunterwasserwelt im LEGOLAND Park in Günzburg konnten nun zu ihrem früheren geregelten Tagesablauf übergehen und haben den ungewöhnlichen Mitbewohner gut überstanden.
Dieser Einsatz war für die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Kreisverband Dillingen etwas Außergewöhnliches.
Allen Kindern und Eltern kann nur ans Herz gelegt werden: „Geht ins LEGOLAND und schaut Euch die einzigartige Unterwasserwelt an“.




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