Gute Nachrichten für Skater: Günzburg bekommt eine neue Skateanlage – Jugendliche planen mit

Sie machen sich gemeinsam für eine neue Skateanlage in Günzburg stark: Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und der stellvertretende Sachgebietsleiter Hochbau/ Gebäudemanagement Friedrich Bobinger mit Vertretern der Günzburger Skaterszene. (Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg)
Günzburg bekommt eine neue Skateanlage; die Pläne dafür nehmen konkrete Gestalt an. Bei einem Treffen im Rathaus im Beisein von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und dem stellvertretenden Sachgebietsleiter Hochbau/ Gebäudemanagement Friedrich Bobinger haben vier Vertreter der lokalen Skaterszene konkrete Vorschläge für den Neubau der Anlage unterbreitet. Auf Grundlage dieser Anregungen will die Stadt noch in diesem Jahr eine neue Anlage errichten. Bereits im Herbst sollen die Skateboarder dann über die neuen Rampen fahren können.

Erste Gespräche mit Vertretern der Skaterszene fanden bereits im Jahr 2012 statt. Nachdem die bestehende Anlage neben der Rebayhalle bereits starke Gebrauchs- und Witterungsschäden aufwies, war der Wunsch nach einer neuen Anlage entstanden. Schon damals signalisierte Jauernig, das Ansinnen auch finanziell begleiten zu wollen. Es dauerte jedoch bis zum Jahr 2015, ehe die nötigen finanziellen Mittel – immerhin fast 120.000 Euro – von der Stadt bereitgestellt werden konnten.

Bei einem erneuten Gesprächstermin diskutierten Vertreter der Stadtverwaltung und eine Gruppe von Skatern verschiedene Standortoptionen. „Die Wahl ist dann schnell auf einen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Auf der Bleiche gefallen“, berichtet Friedrich Bobinger. „Der Platz weist die nötige Zentralität auf, um Vandalismus vorzubeugen, ist aber gleichzeitig außer Hörweite von der angrenzenden Wohnbebauung.“

OB Gerhard Jauernig: „Uns ist wichtig, nicht an den Wünschen und Bedürfnissen der Skater vorbeizuplanen. Deswegen wurden sie bei jedem Planungsschritt eingebunden. Sie sind es ja schließlich, die die Anlage benutzen werden und Freude damit haben sollen.“ Gemeinsam mit dem Stadtbauamt erarbeiteten die künftigen Nutzer eine Grobplanung; inzwischen haben die Skater auch die einzelnen Elemente für die Anlage – Box, Table, Ramps, Trans hip und Penny genannt – ausgewählt. Diese sollen dann zu einem durchgängigen, in beide Richtungen befahrbaren Rundkurs zusammengefügt werden.

„Die Anlage werden wir komplett in Beton ausführen“, erklärt der stellvertretende Sachgebietsleiter. Gründe dafür seien die Investitionssicherheit, die Haltbarkeit und die vergleichsweise geringen Folgekosten. Auch die Skater befürworten die Bauweise mit Beton: Die einzelnen Elemente werden als Betonfertigteile in eine oberflächenvergütete Betonpiste eingegossen, sodass an den Übergängen keine Kanten oder Absätze entstehen. „Das ist für Skateborader ideal“, so Bobinger.

Die gesamte Anlage ist mit einer Gesamtfläche von 530 Quadratmeter geplant. Die Bauarbeiten sollen vermutlich nach den Sommerferien beginnen. „Ich bin sehr froh, dass wir den Wünschen der Skateboarder entsprechen können", betont OB Gerhard Jauernig. "Was unsere Stadt so lebenswert macht, ist auch die Fülle an Freizeitangeboten. Mit der neuen Skateanlage schaffen wir ein Angebot für junge Menschen, die sich mit großem Engagement und Herzblut für ihr Hobby einsetzen.“ Durch die kantenfreie Ausführung der
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