„Espérance 3“ ankert in Günzburg Holzspielgerät im Stadtgarten eingeweiht – OB Jauernig: „Zeichen deutschfranzösischer Freundschaft“

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„Diese deutsch-französische Freundschaft ist ein Günzburger Baustein im europäischen Haus“, erklärten die Anwesenden übereinstimmend. Zahlreiche geladene Gäste, darunter Monika Wiesmüller-Schwab (links) und Daniel George, Präsident des Komitees in Lannion (rechts), nahmen an der Einweihung des Holzschiffs „Espérance 3“ teil. (Foto: Sabrina Schmidt/Stadt Günzburg)

Die „Esperance 3“ ist in Günzburg vor Anker gegangen. Im Beisein von zahlreichen geladenen Gästen und Schaulustigen sowie 58 Besuchern aus der französischen Partnerstadt Lannion wurde das Holzspielgerät seiner Bestimmung übergeben. „Kinder ab drei Jahren sind ab sofort an Deck des Holzschiffs willkommen“, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der Einweihung im Stadtgarten.
Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Günzburg-Lannion Lydia Wagner taufte das Spielschiff mit einer Flasche Champagner auf den Namen „Espérance 3“ – zu Deutsch „Hoffnung“. Es ist bereits das dritte Schiff, das im Stadtgarten eine neue Heimat findet. Das erste Schiff war ein originaler Schiffkutter aus der französischen Partnerstadt, der von 1992 bis 2002 im Stadtgarten stand und der heute als Tauchobjekt im Dillinger See genutzt wird. Mit Spenden vonseiten der Günzburger Wirtschaft wurde der Kutter im Jahr 2002 durch ein Spielschiff für Kinder ersetzt. Im vergangenen Jahr musste das in die Jahre gekommene Schiff jedoch aus Sicherheitsgründen abgebaut werden.
„Uns war von Anfang an klar, dass wir dieses sichtbare Zeichen unserer deutschfranzösischen Freundschaft erneuern wollen“, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der auch die technischen Daten des „Passagierschiffs für junge gäste“ parat hatte: 550 Zentimeter lang und farblich an der französischen Flagge orientiert. Schon während der Schiffstaufe hatten zahlreiche Kinder das Spielgerät geentert.
Gemeinsam mit deutschen und französischen Kindern enthüllte der Rathauschef eine Informationstafel zum Schiff und zur seit 34 Jahren währenden Städtepartnerschaft. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Bigband der städtischen Musikschule unter Leitung von Jürgen Gleixner. Die Verköstigung mit Kuchen, Kaffee und Cidre hatte der Brauchtumsverein übernommen.
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