Deponie Burgau – neue Grundwassermessstellen

Bei der Bohrung des ersten Pegels wurden bereits 14 Meter zurück gelegt. Sebastian Kasper, Reinhold Endres (beide Fa. Terrasond), Deponieleiter Jochen Hammerdinger, Dr. Hagemeister und Georg Brecheler (beide Fa. KlingConsult) (von links) vor dem Bohrgerät auf der Deponie.
Im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftbetriebes werden derzeit am südlichen Deponierand ein neuer Pegel sowie zwischen der Deponie und der Pyrolyseanlage zwei zusätzliche Pegel bis zu einer Tiefe von 25 Metern gebohrt. Damit soll das bisher nur an zwei Stellen am Nord- und Westrand der Deponie erschlossene, tiefer gelegene Grundwasserstock erkundet werden. Mit den Bohrarbeiten wurde am Montag begonnen. Der Werkausschuss hatte in seiner Sitzung vom 10. Februar 2014 der Vergabe der Bauarbeiten an die Firma Terrasond, Günzburg zugestimmt. Fachtechnisch begleitet werden die Bohrarbeiten vom Ingenieurbüro KlingConsult, Krumbach. Nach Fertigstellung der neuen Grundwassermessstellen werden diese in den Beprobungsplan aufgenommen, die ersten Analyseergebnisse könnten Ende April vorliegen.
Bei Grundwassermessungen wurde – wie im vergangenen Jahr berichtet – an einem Pegel nördlich der Pyrolyseanlage in Burgau eine Quecksilberbelastung festgestellt. Zusammen mit den Fachbehörden und durch eigene Untersuchungen wurde versucht, die Herkunft dieses Schadstoffes zu ermitteln. Vergleichende Messungen wurden mehrmals durchgeführt, um Messfehler auszuschließen. Da sowohl Undichtigkeiten an der Basisabdichtung der Deponie als auch andere Verunreinigungen nicht auszuschließen sind, wurde beschlossen, drei weitere Grundwassermessstellen zu bohren.
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