Brauchtumsverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Der neue Vorstand des Vereins.
 
Die Stadtbutzen in der Radbrauerei.
Wieder sind 365 Tage vorbei und Zeit, mal inne zu halten, um zurück zu blicken, bevor es dann am 7. Januar wieder „in die Vollen“ geht.
Wenn man so auf den Jahresrückblick des Vereins schaut, stellt man schnell fest, dass hier niemals „Stillstand“ herrscht. Wer rastet, der rostet. Ist doch zum Beispiel die Fasnacht nur mit dem Termin Fasnachtswecken aufgeführt. Die ca. 35 Einzelveranstaltungen während der närrischen Zeit sind hier nicht benannt. Genauso wenig, wie die Vorbereitungen zu allen Terminen über das Jahr, damit diese überhaupt stattfinden können, aber das würde ja auch den Rahmen sprengen…

Der Verein besteht aus der Narrenzunft, „Günzburger Stadtbutz“, der Historischen Gruppe der Tanzgruppe „Durandarte“ und zählt zur Zeit 230 Mitgliedern, von denen ca. 50 das aktive Vereinsleben gestalten. Zudem kümmern wir uns um den Kuhturm und die Zachai Halle am Schopfeler.

Wie immer begann das Jahr im Brauchtumsverein mit der Fasnacht, deren sichtbares Ende das Funkenfeuer mit dem Verbrennen des Fasnachtshansel war. Zeitgleich zum Funkenfeuer fand im Kuhturm die Ausstellung: „Hoch die Tassen“ statt.
Im Dossenbergerhof schmückten wir den Osterbrunnen und auch beim Maibaumsstellen der Stadt Günzburg beteiligten wir uns mit einigen anderen Vereinen.
Und schon wieder hat der Kuhturm geöffnet mit „Bettgeflüster“ – ganz harmlos, wie besorgte Eltern dann feststellten.
Zum Radbierfest in der Brauerei übernahmen wir den Ausschank, das Tische Abräumen und erstmals die Bewirtung des VIP – Bereichs.
Und kaum versieht man sich, ist das halbe Jahr auch schon vorbei. Zur Sonnwendfeier fand auf dem Marktplatz das Johannisfeuer statt, ausgerichtet von der Tanzgruppe Durandarte. Mit dabei waren Lehrer und Schüler von Süd –Ost, der Obst – und Gartenbauverein sowie das Akkordeonorchester Kammeltal.
Kurz darauf nahmen wir beim Einzug zum Guntiafest in unseren historischen Gewändern teil.
Im Juli fand das Sommerfest der Narrenzunft mit Narrentaufe und vielen Gästen auf dem Gelände der Radbrauerei statt. Das ganze bei tropischer Hitze, da kam die Abkühlung gerade recht.
Ebenso tropisch heiß war der historische Umzug in Burgau und verlangte unseren aufwändig gewandeten Mitgliedern einiges ab.
Richtig „ranglotzen“ dürfen wir immer beim Revisionsfest in Gundremmingen, wo wir für den Ausschank, Tische abräumen und Geschirrmobil zuständig sind.
Wieder im „Catering – Service“ unterwegs, bewirtete eine kleine Gruppe die Besucher der Domsingknaben Augsburg, die an 3 Tagen in der Frauenkirche gastierten.
Die Ausstellung „Erntezeit“ im Kuhturm, passend zur Jahreszeit, lockte wieder viele Besucher an.
Das jährliche „ Allerheiligenessen“ beim „Holgenwirt“ und einer vorangehenden kleinen Andacht in der wundeschönen Kirche Allerheiligen darf nicht mehr fehlen.
Eine weitere, länger dauernde Ausstellung, im Kuhturm „Mamatschie, schenk mir ein Pferdchen“ läutete unmissverständlich die Weihnachtszeit ein.
Den Jahresabschluss des Vereins bildet die Weihnachtsfeier mit Besuch des Nikolaus.
Dann ist 3 Wochen Pause bevor es wieder mit der närrischen Zeit losgeht…

Unser Lager am Schopfeler, das seit nunmehr 4 Jahren das Zuhause unseres gesamten „Gruscht und Krempel“ ist, erhielt seinen letzten Schliff: die Außenfassade
andere Arbeiten, wie Beete am Kuhturm richten, Mäharbeiten vor unserer Lagerhalle und das in Schuss halten derselben, sind allgegenwärtig.

Im November fanden die Neuwahlen der Hauptvorstandschaft statt. Frau Andrea Eckel löste Herrn Alfred Stocker nach 18 Jahren Tätigkeit im Amt des 1. Vorstandsvorsitzenden ab.
Wir danken Alfred Stocker für die lange Zeit an der Spitze des Vereins und wünschen Andrea Eckel alles Gute bei ihren künftigen Aufgaben.
Ebenso dankt der Verein der Stadt Günzburg, allen voran Herrn Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, allen Geschäftsleuten, Gönnern und Sponsoren für ihre tatkräftige Unterstützung!
Nicht zuletzt sei unseren Vereinsmitgliedern und den Gruppenleitern für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.

Der Verein zur Pflege des Brauchtums Günzburg e.V. wünscht allen Lesern von myheimat ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 07.01.2014
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