25. Runder Tisch der Vereine gut besucht

25 Mal Runder Tisch der Vereine: Rund 50 Vertreter der Günzburger Vereine folgten der Einladung des Günzburger Oberbürgermeisters Gerhard Jauernig zum 25. Runden Tisch der Vereine. Das kleine Jubiläum wurde mit einer Brotzeit gefeiert. (Foto: Sabrina Schmidt/Stadt Günzburg)

OB Jauernig: „Treffen haben sich bewährt“


Günzburg. Auch die 25. Ausgabe des Runden Tischs der Vereine war wieder gut besucht. Rund 50 Vereinsvertreter waren auf Einladung der Stadtverwaltung in den Kolpingsaal gekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Günzburger Vereinslandschaft zu informieren. Die Stadtverwaltung übernahm an diesem Abend die Kosten für Getränke und eine kleine Brotzeit.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Günzburg, Erhard Kratzel, und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig standen die Vorstellung der neuen Seniorengemeinschaft Landkreis Günzburg e.V. sowie die Beantragung von erweiterten Führungszeugnissen auf dem Programm. Auch der vorzeitige Abbau von Vereinsständen beim diesjährigen Guntiafest wurde thematisiert.

Erweiterte Führungszeugnisse für Ehrenamtliche


Seit diesem Jahr sind Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, verpflichtet, ihrem Verein oder Träger ein sogenanntes erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Die neue Regelung wirft bei den Vereinen viele Fragen auf. Diese befürchten einen hohen bürokratischen Aufwand und sehen ihre Mitglieder durch die Vorgabe zunächst einmal unter Generalverdacht.

Der erste Vorsitzende der Kaiserlich-Priviligierten Schützengesellschaft Joachim Tillmann berichtete, dass er und seine Vorstandkollegen die Begutachtung der Zeugnisse dem Landratsamt überließen. „Von dort erhalten wir dann eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.“ Ein Zuhörer wandte ein, dass den Vorständen die Prüfung der Zeugnisse übertragen wurde und sie dieser Aufgabe auch nachkommen sollten.

Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer betonte, dass die Stadt Günzburg das Beste aus der Situation machen wolle und die jetzt eingetretene Verpflichtung auch als eine Chance sehe, dass es zu einem neuen Verständnis von präventivem Kinder- und Jugendschutz komme. „Außerdem sind wir natürlich gerne bei der Beantragung der Zeugnisse behilflich“, betonte Inge Hartl vom BürgerServiceCenter. Die Ausstellung sei kostenlos und dauere im Schnitt 6 bis 8 Tage.

Als weiteren Tagesordnungspunkt stellte Waltraud Stricker von der Kolpingsfamilie Günzburg die neue Seniorengemeinschaft Landkreis Günzburg e.V. vor. Mit dieser Initiative sollen Seniorinnen und Senioren Unterstützung im Alltag, etwa bei kleineren Reparaturen, bei Schriftverkehr oder bei Botengängen erhalten. Dazu müssen sie dem Verein beitreten und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag entrichten.

Als Gebühr für die Hilfeleistungen fallen 8 Euro pro Stunde an. „Ziel dieses Zusammenschlusses ist ein reger Austausch, ein Geben und Nehmen“, erklärte Stricker. Ferner umfasse das Angebot ein Erzählcafé, einen Spielenachmittag sowie seniorengerechte Ausflüge. Wer die Angebote der Seniorengemeinschaft in Anspruch nehmen wolle, könne sich ab 1. Dezember im Seniorenbüro der Kolpingsfamilie anmelden. Stricker betonte, dass der Verein nicht als Konkurrenzangebot für andere Einrichtungen zu verstehen sei. „Wir möchten die bestehenden Angebote ergänzen“, so Stricker.

Diese Angebote sollen künftig noch um einen Seniorentreff in der Günzburger Innenstadt ergänzt werden, wenn es nach dem Günzburger Seniorenbeirat geht. Gerhard Skrebbas führte aus, dass sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Seniorenbeirat bereits Gedanken zur Umsetzung gemacht habe. „Allerdings fehlt noch eine geeignete Räumlichkeit.“ Interessierte, die sich aktiv beteiligen wollen oder die ein geeignetes Objekt anbieten können, werde gebeten, sich mit dem Seniorenbeirat oder der Stadtverwaltung in Verbindung zu setzen, so Skrebbas. „Es wäre schön, wenn wir bald eine zentrale Anlaufstelle für Senioren schaffen könnten.“

Ebenfalls zur Sprache kam das diesjährige Guntiafest. Schlechtes Wetter und Dauerregen hatten einzelne Vereine dazu veranlasst, ihre Stände bereits am Sonntagvormittag abzubauen. Die Veranstalter hatten das Fest zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht abgesagt. „Das führte bei vielen Besuchern und Vereinen zu Irritationen“, berichtete der OB. Er appellierte daran, „so lange bei der Stange zu bleiben, bis der Veranstalter das Fest offiziell absagt.“ Nur so könnten der Abbau und die Mitteilung an die Presse vernünftig koordiniert werden.

Der nächste Runde Tisch der Vereine findet im Frühjahr 2015 statt.
Folgende Termine wurden für das Jahr 2015 bekannt gegeben: 10.1. Schwäbische Fußballmeisterschaft, 22.2. Fastenmarkt, 16.3.-3.4. Umweltwoche, 21.3. Aktion „Saubere Stadt“, 3.5. Maimarkt, 27./28.6. Guntiafest, 7.-16.8. Volksfest, 22.11. Katreinmarkt.



Gerhard Jauernig
Oberbürgermeister
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