Vorsicht Schulanfang

Die Stadt Günzburg möchte mit verschiedenen Aktivitäten die Schulwegsicherheit verbessern. (von links) Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer, Rektor Ferdinand Birzele von der Grundschule Reisensburg mit Enkelin Anna, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Günzburg, Alfred Ostermöller, Konrektorin Ursula Müller und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig präsentieren gemeinsam die Plakate und Polizeifiguren, durch die Autofahrer zu erhöhter Vorsicht aufgerufen werden sollen. Foto: Daniela Rossmanith/ Stadt

Polizei und Stadt Günzburg mahnen Autofahrer mit Polizeifiguren und Plakaten zur Vorsicht



Nach sechs Wochen Ferien heißt es für die Autofahrer ab heute (Donnerstag) wieder, besonders vorsichtig zu fahren. Denn ABC-Schützen und Schüler, die vielleicht zum ersten Mal allein den Schulweg bewältigen müssen, sind morgens wieder auf den Straßen unterwegs und dort besonders gefährdet – zumal die flächendeckende Wahlwerbung derzeit für zusätzliche Ablenkung sorgt. Deshalb hat die Stadtverwaltung wieder rund um die Günzburger Grundschulen lebensgroße Polizeifiguren und Plakate aufgestellt, die die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht mahnen sollen.

„Kinder im Straßenverkehr sind unberechenbar. Sie können Gefahren meist nicht richtig einschätzen und entscheiden sich häufig im letzten Moment über die Straße zu laufen", warnt Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer. „In Verbindung mit gestressten und unausgeschlafenen Autofahrern kommt es in vielen Fällen zu Unfällen.“ Bei Kindern, die unentschlossen am Straßenrand stehen und bei Fußwegen, die schlecht einsehbar sind, sei besondere Vorsicht geboten.

Aus diesem Grund weisen seit dieser Woche Plakate und Polizeifiguren auf besondere Gefahrenpunkte im Umkreis der Grundschulen in Wasserburg und Reisensburg sowie der Grundschule Auf der Bleiche und der Grundschule Südost hin. Gebaut wurden die Figuren im Auftrag der Stadt vom Günzburger Schreiner Franz Demharter, bemalt hat sie der Malermeister Günter Prasser.

Die Polizeiinspektion Günzburg und die Günzburger Schulen begrüßen die Initiative. Gerade im September zu Beginn des neuen Schuljahres sei es besonders wichtig, auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer hinzuweisen und zur besonderen Rücksichtnahme aufzufordern, so Rektor Ferdinand Birzele von der Grundschule Reisensburg.

In der Stadt Günzburg und deren Stadtteilen sei es dank des großen Engagements von rund 50 ehrenamtlichen Schulweghelferinnen und -helfern gelungen, eine gute Begleitung der Schulkinder an oft unübersichtlichen Verkehrsstellen zu koordinieren, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Der stellvertretende Leiter der Günzburger Polizeiinspektion, Alfred Ostermöller, betonte, dass die Günzburger Polizeibeamten im Bereich von Kindergärten, Schulen sowie stark frequentierter Straßen die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht sowie die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit aufmerksam überwachen werden.

Circa 720 Grundschulkinder gehen in die städtischen Schulen, davon knapp 200 Erstklässler, sogenannte ABC-Schützen. Diese, so Jauernig, brauchen die besondere Unterstützung und Aufmerksamkeit der Bürgerschaft. Der OB appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, langsam und besonnen zu fahren.
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3 Kommentare
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 15.10.2013 | 18:52  
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Annette Th. aus Neustadt am Rübenberge | 15.10.2013 | 20:07  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 15.10.2013 | 20:25  
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