Über die Grenzen hinaus voneinander lernen
Internationales Comenius-Treffen in Günzburg – Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer empfängt Comeniusschüler
Babylonisches Sprachgewirr herrschte im Günzburger Rathaus. Im Rahmen des Internationalen Comenius-Treffens in Günzburg empfing der zweite Bürgermeister Anton Gollmitzer Schüler der Dominikus-Zimmermann-Realschule sowie Austauschschüler aus England, Spanien, Italien, Griechenland und den Niederlanden im Münzkabinett.
Das Comenius-Programm wurde vor rund 15 Jahren von der EU-Kommission als eines von mehreren Aktionsprogrammen für den Bildungsbereich aufgelegt, um den Schulsektor stärker in den Prozess der europäischen Integration einzubinden. Seitdem realisieren Schulen der beteiligten EU-Mitgliedsstaaten über Grenzen hinweg die unterschiedlichsten Projektideen. An der Dominikus-Zimmermann-Realschule gibt es das Programm seit 2010. Regelmäßig finden Schulpartnerschaften, Lehrerfortbildungen und multilaterale Projektkooperationen statt.
In seiner Ansprache würdigte der zweite Bürgermeister das Comenius-Programm als „wichtiges Bildungsinstrument“, das Schülern und Lehrkräften gleichermaßen gestatte, „andere Denkweisen und Mentalitäten kennenzulernen, Einblicke in andere Schulsysteme zu gewinnen und andere Sitten und Bräuche zu studieren.“ Gollmitzer betonte, dass die Comenius-Schulpartnerschaften „für die schulische und intellektuelle Entwicklung der Schüler von hoher Bedeutung“ seien und gute Voraussetzungen für den späteren Arbeitsalltag schaffen.
Bis Sonntag werden die Austauschschüler in Günzburg weilen. An den Vormittagen nehmen sie gemeinsam mit Schülern der Dominikus-Zimmermann-Realschule an Unterrichtseinheiten und Workshops unter dem Motto „European Identity“ teil, die die Lehrkräfte der europäischen Partnerschulen organisieren. Am Nachmittag sind Besichtigungen in Ulm und München vorgesehen. Ein Stadtquiz in englischer Sprache hat die ausländischen Gäste mit dem schönen Günzburg vertraut gemacht.


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