THW-Helfer im EU-Koordinierungsteam in Namibia
Bonn - 26. März. Ein Erkundungs- und Koordinierungsteam der Europäischen Union (EU) ist am späten Mittwochabend nach Namibia aufgebrochen. Das südafrikanische Land leidet seit mehreren Wochen unter starken Regenfällen und Überschwemmungen. Das EU-Team, dem ein THW-Helfer angehört, wird sich vor Ort ein Bild von der Lage machen, dabei eng mit den örtlichen Behörden zusammenarbeiten und diese beraten.
Die Regierung Namibias hat für die überflutete Region im Norden des Landes am 18. März den Notstand ausgerufen. Zwei Tage später bat die ehemalige deutsche Kolonie die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Das Monitoring and Information Centre (MIC) der Europäischen Kommission hat daraufhin im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens ein Erkundungs- und Koordinierungsteam entsandt. Ein Hochwasser-Experte des THW aus Nordrhein-Westfalen ist Teil des sechsköpfigen Teams, dem Vertreter aus Dänemark, Österreich, Schweden, Tschechien sowie der EU-Kommission angehören. Die Gesamtkoordinierung des Einsatzes liegt bei der Europäischen Union.
Als Einsatzorganisation des Bundes im Bevölkerungsschutz leistet das THW auf Anforderung technische Hilfe im Ausland. An der Entwicklung und Ausgestaltung des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens war und ist das THW aktiv beteiligt und hat mehrere Experten, Einheiten und Module für einen möglichen Einsatz nach Brüssel gemeldet.


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