Quo vadis Ehrenamt?
Der internationale Münchner Presseclub hat am vergangenen Montag zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis Ehrenamt – Sicherheitsstandards und Demographieproblem“ geladen. An der Veranstaltung nahmen die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuz, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier und der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Albrecht Broemme, teil. Der Abend wurde vom Vorstandsvorsitzenden des Internationalen Münchner Presseclubs, dem ehemaligen BR-Journalisten, Ruthart Tresselt, moderiert.
Unter reger Beteiligung des Publikums wurde über die Ausrechterhaltung der hohen Standards in der Gefahrenabwehr unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels in der Gesellschaft erörtert. Die Diskussion beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Problematik der Nachwuchsgewinnung bei rückläufigen Geburtenzahlen, sondern auch auf die Aufrechterhaltung eines nachhaltigen Helferengagements in einer Gesellschaft, in der die Flexibilität immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Zellmeier hat sich vor diesem Hintergrund für die Schaffung eines Ehrenamtsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung ausgesprochen. Dieser soll die Anliegen und Problematiken des Ehrenamtes stärker ins politische Blickfeld rücken und auch die Gesellschaft für die Belange des Ehrenamtes sensibilisieren. Die BRK-Präsidenten und Broemme begrüßten den Vorschlag ausdrücklich.
Tja, für Ehrenämter muss man sich viel Zeit nehmen und notfalls noch Geld investieren. Ich kenne das seit einem Jahrzehnt als Vorsitzender eines Vereins (Kulturgewächshaus Birkenried e.V.). Es gibt kaum Leute, die sich ohne "cash" engagieren.




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