Neue Digitalfunkgeräte für Feuerwehren und Rettungsorganisationen

V. l n. r.: Franz Ketzer, Firma abel & käufl Mobilfunk, Landrat Hubert Hafner
Die Einkaufsgemeinschaft aus den Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu sowie der Stadt Memmingen hat dem Landshuter Kommunikationsspezialist abel & käufl nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Lieferung der neuen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) Digitalfunkgeräte des Herstellers „Motorola“ erteilt.

Bei einem gemeinsamen Termin haben Landrat Hubert Hafner und der Geschäftsführer der Firma abel & käufl, Franz Ketzer jetzt den Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren über Lieferung von etwa 3.500 neuen Digitalfunkgeräten unterzeichnet.

Die neuen BOS Digitalfunkgeräte für die Feuerwehr – und Rettungskräfte weisen unter anderem einer höheren Sprachqualität und Abhörsicherheit, die Möglichkeit der Einzel- und Gruppenkommunikation, Datenübertragung oder GPS-Ortung auf. Sie sollen die in die Jahre gekommene analoge Funktechnik ablösen.

Die Bestellungen der neuen Digitalfunkgeräte werden über einen Online-Shop vorgenommen, der inzwischen eingerichtet worden ist. Für den Online-Shop erhalten die Feuerwehrkommandanten und die Vertreter der Kommunen derzeit eine Schulung, damit die Bestellung fehlerfrei durchgeführt werden kann. Neben dem Aufbau der technischen Infrastruktur werden auch für die Anwender noch Schulungen in die neue Digitalfunktechnik durchgeführt.

Die schon seit mehren Jahren geplante Einführung des BOS Digitalfunks soll sich dann im erweiterten Probetrieb beweisen. Der analoge Funkbetrieb ist während der Übergangszeit nach wie vor parallel möglich.

Das BOS-Digitelfunknetz wird sukzessive ausgebaut. Es werden rund 4.500 Basisstationen an etwa 4.300 Standorten aufgebaut. Aktuell sind über 97 % der Fläche der Bundesrepublik Deutschland funkversorgt.
Der BOS (= Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) Digitalfunk ermöglicht eine verlässliche und übergreifende Kommunikation zwischen den Sicherheitsbehörden. Nutzer sind z. B.:

- Polizei
- Feuerwehren
- Rettungsdienste
- Katastrophen- und Zivilschutzbehörden
- Technisches Hilfswerk
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