Moderne Schatzsuche per Satellit
In einem Seminar haben die Jugendbetreuer der THW Jugend Schwaben gelernt, wie man mit GPS-Geräten navigiert und gleichzeitig eine neue Möglichkeit für die Jugendarbeit kennengelernt. Im Allgäu ging es in den Praxistest. Thomas Sigmund und Thomas Brenner von der THW Jugend Günzburg waren dabei und möchten dies zukünftig in der eigenen Jugendgruppe in das Ausbildungsprogramm aufnehmen!
Kempten/Allgäu. Die schwäbischen Jugendbetreuer haben mit Begeisterung an einem "Geocaching-Seminar" der THW-Jugend Schwaben teilgenommen. Benjamin Blank und Daniela Meßmer ais dem Ortsverband Augsburg erklärten den THW-Betreuern, was sich hinter dem Begriff Geocaching verbirgt.
Das Wort "Cache" stammt aus dem Englischen und bedeutet Versteck. Frei übersetzt bedeute Geocaching also etwas im Gelände zu verbergen, das dann gesucht und gefunden werden soll. Geocaching lässt sich deshalb wohl am einfachsten als Schnitzeljagd oder besser als eine Art der modernen Schatzsuche beschreiben. Die Ausbilder erklärten, dass es darum geht, sich per Satellit und Handempfänger an ein bestimmtes Ziel leiten zu lassen. "Das Prinzip entspricht dem eines Navigationsgerätes für das Auto", so Blank.
Erst Theorie, dann Praxis
Zunächst wurde die Teilnehmer mit der Theorie vertraut gemacht. Dann ging es zur praktischen Ausbildung in die Nähe von Immenstadt, von dort aus wurde das Gschwender Horn erobert.
Die erste Aufgabe war bereits auf der Fahrt zu erledigen, so mussten die Helfer mit Hilfe der Koordinaten den Weg vom Ortsverband Kempten zum Ausgangspunkt der Geocachingroute zu finden.
Neben selbst angelegten Caches wurden auch offiziell im Internet veröffentlichte Punkte in die Route mit eingebaut.
Die Verstecke wurden alle gefunden, so dass die Teilnehmer am Zielpunkt, mit einer Abfahrt auf der Sommerrodelbahn belohnt wurden. Alle waren sich einig, dass diese Methode der Orientierung und Schatzsuche eine gute neue Möglichkeit zur Jugendarbeit in der THW Jugend darstellt.





Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .