Günzburger THW-Helfer im Einsatz bei Landshuter Hochzeit
Über 100.000 Zuschauer beim traditionellen Hochzeitszug - Günzburger Helfer zusammen mit über 250 Helfern aus ganz Bayern im Einsatz zur Absicherung des Zugweges.
Alle vier Jahre feiern die Landshuter ihre Landshuter Hochzeit. Neben den Freilichtspielen und dem Lagerleben ist der traditionelle Hochzeitszug der Höhepunkt der vierwöchigen Veranstaltung. Dieser Hochzeitszug wird jedes Mal von rund 100.000 Besuchern an den Straßenrändern begleitet. Damit dabei nichts passiert wird die Absicherung des kompletten Zugweges von Helfern des Technischen Hilfswerkes (THW) aus ganz Bayern übernommen. An diesem letzten Sonntag waren über 250 THW-Helfer dabei eingesetzt. Mit von der Partie waren auch 9 Helfer des Technischen Zuges des THW Günzburg.
Seit Ende Juni feiert die Stadt Landshut mit Ihren Bürgern die Landshuter Hochzeit. Ein mittelalterliches Spektakel, das Landshut und Umgebung über vier Wochen in seinen Bann zieht. Neben einem mittelalterlichen Lagerleben auf dem Verzehrplatz und dem eigentlich Schauspiel mit Turnier auf dem Turnierplatz ist der Hochzeitszug durch die Altstadt von Landshut der dritte Höhepunkt der Landshuter Hochzeit. Bei diesem prunkvollen Einzug der Braut mit weit über zweitausend Mitwirkenden und über 100 Pferden, bewegen sich die glänzend herausgeputzten Hochzeitsgäste aus Polen und deutschen Landen durch die Stadt. Kaiser, Kurfürst, Fürsten und Grafen, aber auch Gesandte und Bürger, Trossknechte, Reisige und Bettelvolk begleiten die Braut.
THW sichert Zugweg
An jedem der vier Sonntage waren dazu über 100.000 Besucher aus Nah und Fern in Landshut, die sich entlang des Zugweges durch die Altstadt verteilen. Damit bei diesen Menschenmengen nichts passiert und alles geregelt abläuft, sichert das THW den kompletten Zugweg mit Leinen und Sperrgittern. Dabei bekommen die Helfer des Ortsverbandes Landshut Unterstützung aus ganz Bayern. Am letzten Sonntag waren dazu über 250 Helfer aus den verschiedensten bayerischen Ortsverbänden und auch aus Günzburg im Einsatz. Unter der Leitung von Zugführer Karlheinz Roßner kamen die Günzburger Helfer in einem Einsatzabschnitt mitten in der Neustadt zum Einsatz. Dabei mussten die Helfer mittels Seile und Sperrgitter den Bereich absichern. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei zwei Notausfahrten frei gehalten. Der Einsatz verlief dann auch problemlos, gegen 16.30 Uhr wurde die Stadtmitte wieder für den Verkehr freigegeben und die Ortsverbände traten ihre Heimreise an.
Auf Ihrer Heimfahrt kamen die Günzburger Helfer zu einem Verkehrsunfall im Bereich Zusmarshausen dazu und unterstützten die Autobahnpolizei Gersthofen bei der Absicherung des linken Fahrbahnstreifens, solange bis die Fahrzeuge selbstständig bis zum nächsten Parkplatz weiterfuhren. Auch kurz vor Günzburg wurde die Fahrt noch mal unterbrochen, nachdem auf dem Pannenstreifen ein Auto mit qualmendem Motor gesichtet wurde.



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