Einweihungsfeier für die Integrierte Leitstelle Donau-Iller
Mit dem Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut.“ begrüßte Landrat Hubert Hafner heute die Gäste im Krumbacher Stadtsaal zur Einweihung der Integrierten Leitstelle Donau-Iller. Hafner ist gleichzeitig auch Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Donau-Iller.
Unter den Gästen waren die Vertreter der Verbandsmitglieder, die Landräte der Landkreise Neu-Ulm, Erich-Josef Geßner, des Unterallgäus, Hans-Joachim Weirather sowie die zweite Bürgermeistern aus Memmigen, Frau Margareta Böckh. Als Festred-ner konnte Staatssekretär Franz-Josef Pschierer (Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und Beauftragter für Informations- und Kommunikationstechnik der Bayerischen Staatsregierung) gewonnen werden. Weitere Gäste der Veranstaltung waren die Geistlichen der Stadt Krumbach, Bürgermeister Hubert Fischer sowie weitere Repräsentanten der Gemeinden, Landkreise und der Stadt Memmingen. Besonders begrüßt wurden der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Dieter Deinert, sowie Stadtbrandrat Hans Hirschmeier als Vertreter der Feuerwehren und Reiner Wolf, stellvertretender Leiter der Integrierten Leitstelle.
Mit Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Donau-Iller am 8. November 2011 ging ein vierjähriger Planungs- und Umsetzungsprozess, mit einer zwischenzeitlichen Aufnahme des Probebetriebs Rettungsdienst zu Ende. Dessen Verlauf skizzierte Landrat Hafner in seiner Rede. „Die neue Integrierte Leitstelle in Krumbach sichert über einer halben Million Bürgerinnen und Bürgern, schnelle unkomplizierte Hilfe bei der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr.“ so Hafner weiter. „Dieses Ergebnis rechtfertigt den langen Weg, den die Mitglieder des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Donau-Iller bis zur Inbetriebnahme gegangen sind.“ So erwähnte Staatssekretär Franz-Josef Pschierer in seiner Festrede auch die Bedeutung der Inbetriebnahme:“ Die Sicherheit unserer Bevölkerung auf hohem Niveau zu halten und möglichst noch weiter zu verbessern – das ist eine Herausforderung, der wir uns täglich neu stellen müssen.
Mit der Alarmierung aus einer Hand wird die Qualität und Effizienz für die hilfesuchende Bevölkerung gesteigert.“ Die Aufgaben einer Integrierten Leitstelle bestehen hauptsächlich darin, die Notrufe entgegenzunehmen, die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst zu alarmieren sowie die Einsatzkräfte zu unterstützen. Die Errichtung der Integrierten Leitstellen wird auch von Seiten des Freistaates, nach Worten von Franz-Josef Pschierer“ nach Kräften unterstützt. So wird den Betreibern der Leitstellen das Nutzungsrecht der Einsatzleitsoftware kostenlos übertragen.“ Der Staatssekretär wies auch darauf hin“, dass die örtliche Alarmierungsplanung optimal sein muss. Dafür wurde nach intensiver Abstimmung mit den Feuerwehren und Hilfsorganisationen die neue Alarmierungsbekanntmachung veröffentlicht. Damit wird sichergestellt, dass das am besten geeignete und am schnellsten verfügbare Einsatzmittel ausrückt.“
„Großen Dank spreche ich allen Beteiligten aus, die dazu beigetragen haben, dass die Integrierte Leitstelle Donau-Iller ihre Arbeit in Krumbach aufnehmen konnte. Der Dank geht an die Zweckverbandsmitglieder, das Bayerische Rote Kreuz, die Feuerwehren, die Regierung von Schwaben, sowie an alle weiteren Mitwirkenden, die die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle gefördert und unterstützt haben.“ so Landrat Hafner zum Abschluss. Dieser lange Prozess wurde von vielen Helfern begleitet, die teils in ehrenamtlicher Arbeit dazu beigetragen haben, die Integrierte Leitstelle auf den Weg zu bringen.
Info:
Für Rückfragen steht der Zweckverband für Ret-tungsdienst und Feuerwehralarmierung Donau-Iller, Tel.: 08221/95 281, zur Verfügung.


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