Auf Entdeckungstour mit dem Oberbürgermeister

Rund 120 Neugünzburger konnte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig beim Neubürgerempfang begrüßen.
 
Auch für persönliche Gespräche nahm sich der Oberbürgermeister Zeit.

Neubürgerempfang 2011 im Forum am Hofgarten – Oberbürgermeister leitet launige Stadtrundfahrt

Wer neu in einer Stadt ist, muss sich in der fremden Heimat zunächst einmal zurecht finden. Wertvolle Orientierung leistet in Günzburg seit einigen Jahren die Stadtverwaltung, die im Zwei-Jahres-Rhythmus Neubürger im Forum am Hofgarten empfängt. Auch heuer begrüßte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig die Neugünzburger in den Räumlichkeiten des Forums.

„Ich heiße Sie alle herzlich in unserer schönen Stadt an der Donau willkommen. Wir werden alles dafür tun, dass Sie sich hier wohl fühlen“, versprach Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in seiner Begrüßungsrede. Rund 120 Gäste waren seiner Einladung gefolgt und freuten sich sichtlich, einmal persönlich mit dem Rathauschef ins Gespräch zu kommen und von ihm viel Interessantes über ihre neue Heimat zu erfahren.

Schließlich gibt es neben dem neu errichteten Kinderhaus auf der Hagenweide, der jüngst in Betrieb genommenen Donaubrücke an der Bundesstraße 16 und den zahllosen Badeseen rund um die Römersiedlung einiges in Günzburg zu entdecken. Der Oberbürgermeister machte den Neubürgerinnen und Neubürgern Geschmack und Lust auf die Donaustadt und lud sie ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Günzburg sei eine lebendige und innovationsfreudige Stadt, die Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Möglichkeiten biete, sich aktiv am Stadtgeschehen zu beteiligen.

In seiner launigen Ansprache stellte der Günzburger Oberbürgermeister auch die Vertreter aus der Verwaltung vor, die den Neubürgern „jederzeit kompetent und hilfsbereit zur Seite stehen“, so der Rathauschef. Daneben ließ er die wechselvolle Geschichte der Stadt Günzburg Revue passieren und schilderte eindrücklich die Zeit der Habsburger Herrschaft in der Donauregion. Als kleine Erinnerung an den Empfang überreichte der Oberbürgermeister jedem Neubürger einen Bildband über die Geschichte der Günzburger Münzprägestätte, die im 18. Jahrhundert das wohl bekannteste Goldstück der Welt, den Maria-Theresia-Taler, anfertigte. Zudem durften sich die Neugünzburger über das Neubürger-Checkheft freuen, das die Stadtverwaltung seit diesem Jahr kostenlos an neu Zugezogene abgibt. In dem Checkheft werden unterschiedlichste öffentliche Einrichtungen dargestellt, deren Dienstleistungen mittels der im Checkheft enthaltenen Gutscheine kostenlos getestet werden können.

Einige Neubürger nutzten den Empfang bereits, um ihre Fragen, Anregungen und Ideen, aber auch ihre Beweggründe für einen Umzug in die Donaustadt kund zu tun. Der Oberbürgermeister nahm sich viel Zeit, um mit allen Anwesenden ins Gespräch zu kommen und die vielen Eindrücke entsprechend aufzunehmen. „Was finden Außenstehende an Günzburg attraktiv und anziehend? Was ist ihnen wichtig und wo können wir als Stadt gegebenenfalls Verbesserungen herbeiführen? Die Anregungen der Neubürgerinnen und Neubürger sind für mich als Stadtoberhaupt sehr wichtig und es freut mich sehr, dass die Eindrücke und Erfahrungen der heute Anwesenden fast durchweg positiv sind“, so der Oberbürgermeister.

Organisiert wurde der Neubürgerempfang von der Stadtverwaltung, die ihre Aufgaben und Tätigkeitsfelder sowie aktuelle Projekte vorstellte. Neben Informationen zu Günzburgs Partnerstädten erhielten die Gäste bei dem Zusammentreffen, das im Rahmen der Bürgerversammlung stattfand, auch hilfreiche Wegweiser durch das Angebot der Verwaltung sowie Hilfestellung für Neubürgerfragen aller Art.

Bei der anschließenden Stadtrundfahrt mit dem Oberbürgermeister konnten die Besucher Günzburgs schönste Ecken und Winkel hautnah kennenlernen. Mit viel Witz und Charme führte der Rathauschef durch „seine“ Stadt, zeigte das Schulzentrum, das der Stadt durch sein breites Angebot Zentralität verleiht, das Gewerbegebiet Deffingen, das mit Legoland einen amerikanischen Entertainmentriesen beherbergt, und das Gewerbegebiet „Kimmerle Areal“, das der Feuerverzinkerei Wiegel, dem französischen Hydraulikkonzern Chapel sowie dem Fahrzeugbauer Burg Silvergreen Platz bietet. Bei der Fahrt durch die Innenstadt verwies der Oberbürgermeister auf die Mobilitätsdrehscheibe am Hauptbahnhof, das beliebte Waldbad, das im kommenden Jahr seinen 50. Geburtstag feiert und die Bezirkskliniken, den größten Arbeitgeber Günzburgs.

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