Unsere heimischen Käfer (458)
Mit den kräftigen Beinen werden unter Dunghaufen verzweigte Erdgänge gegraben, in die der Dung eingetragen wird. Innerhalb der Gänge werden in sogenannten Eikammern Dungballen deponiert, die den heranwachsenden Larven als Nahrung dienen In jeder Eikammer wird nur ein Ei abgelegt. Im Kreislauf der Stoffe spielen die Käfer eine wichtige Rolle.
Auch diesen "Wespenbockkäfer", der keinen Deutschen Namen hat, konnte ich bei einem Stapel abgeschnittener Bäume entdecken. Es ähnelt einer Wespe, ist aber ein Käfer.
Die Flügeldecken sind schwarz und haben eine Länge von 6 - 20 mm, tragen eine variable gelbe Zeichnung. Charakteristisch ist der kleine gelbe Nahtfleck hinter dem Schildchen. Fühler und Beine sind gelbrot, die Schenkel der Vorder- und Mittelbeine dunkel....
Ab und an beschert uns der diesjährige Sommer doch mal einen beständigen Tag und einen solchen habe ich genutzt, um in der Natur nach Flora und Fauna Ausschau zu halten.
Bisher war es mit Insekten zum Fotografieren nicht so gut bestellt, aber inzwischen flattert und krabbelt es munter in Wald und Feld.
Die Orchideen in Krumbachs Flur fangen auch an zu blühen. An einem Waldweg habe ich fast 20 Stauden gezählt, bisher blüht...
Der Gefleckter Schmalbock findet man oft, es verschiedene Varianten, charakteristisch für die Art sind die langen Fühler und nach hinten schmäler werdende Flügeldecken. Die gelben Flügeldecken haben schwarze Querbinden, so das auf den ersten Blick eine Ähnlichkeit mit Wespen vorgetäuscht wird. Die Art ist oft auf Blütenpflanzen zu beobachten.
Die nach hinten verschmälernden Flügeldecken sind beim Männchen gelbbraun und schwarzer Halsschild. Beim Weibchen kräftig rot gefärbt und hat einen roten Halsschild. Das letzte Bild zeigt einen Weibchen. Fühler und beine des Käfers sind recht lang und im Vergleich zum Körper etwas dunkler. Der Name "Bock" leitet sich von den gehörnartig langen Fühlern ab, die bei den Geschlechtern ebenfalls verschieden sind.
Das Wetter fährt momentan ganz schön Achterbahn mit uns, die Temperaturen differieren zum Teil sehr stark. Sommerliche Hitze wechselt ab mit Temperaturen, die eher in den April gehören. Teils hatte das Wetter ja wirklich aprilhafte Züge in letzter Zeit.
Geht man aber hinaus in die Natur, kann man den Sommer richtig fühlen und auch riechen. Vor dem letzten Regen waren viele Wiesen schon gemäht, es duftete herrlich nach Heu...
Die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) lebt sehr gesellig und ist an bevorzugten Nahrungsorten (Lindenstamm) in großer Ansammlung anzutreffen. Anscheinend habe ich hier so eine Familienansammlung getroffen.
Die Feuerwanze wird ca. 9 - 13 mm groß. Der abgeflachte Körper ist länglich oval. Die rot-schwarze Färbung verändert sich im Laufe der Entwicklung bei der sich die Larve 5 mal häutet. Vorwiegend werden Linden aufgesucht, an...
Habe nach einer anstrengenden Arbeitswoche einen ausgiebigen Spaziergang
rund um meinen Lieblingsteich bei Kolshorn gemacht. Konnte so einige Tierchen in dieser Zeit auf den Cip bringen. Besonders habe ich mich gefreut
als ich die Raupen des Jakobskrautbär endeckte. Auch an den Büschen und Sträuchern hatten es sich einige Kleinlibellen gemüdlich gemacht. Hier nun die Fotos von diesen schönen Abendspaziergang.
Vor einem Jahr, ca. Ende Juni, war ich bei einem bekannten zu Besuch in seinem im hinteren Bereich etwas verwilderten Garten, wo alte morsche Baumstämme von Eichen lagen. Wir haben diesen Bereich näher beobachtet und per Zufall das abgebildete Käfer Weibchen des Hirschkäfers erspähen können. Es krabbelte recht flink zwischen den kleinen Geästen herum und einige Ameisen haben den Käfer auch besiedelt, vielleicht wollten sie...
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