Forum “Sprichworte und Poesie des Alltags”

Sprichwörter, Sentenzen, Aphorismen - Poesie des Alltagslebens in Kürze

Oftmals sind es wenige Worte, zuweilen rhythmisiert durch eine prägnante Metrik, manchmal durchaus in Prosa: Allen diesen “Sätzen” wohnt ein Zauber inne, eine geheime Melodie des Sinns und der Wahrheit, wir hören oder lesen sie - und wir vergessen sie nie!

Ob eher volkstümlich, vielleicht gar in Mundart, poetisch in ihrer Form, in ihrer Kraft, lyrisch im Intimsten ihrer Aussage - diese Worte berühren uns, rühren an Saiten, tief in uns, oder klingen humorvoll, keck, ja lausbübisch - immer merken wir etwas, das - obgleich sie rein formal oft eher bescheiden aussehen oder sich anhören im ersten Augenblick - etwas, das uns fesselt, fasziniert und beschäftigt.

Es sind Sprichwörter, nicht jene plumpen Modewörter, die durch die Zeiten geistern, aber gewiss bald vergessen sind, nein, pointierte Zitate können es sein, Momente einer geheimen Poesie, die, sobald wir sie aufgenommen haben, uns begleiten, Jahre und Jahrzehnte, die zuweilen uns wiederbegegnen, die uns einfallen und von denen wir wissen: Irgendwie steckt in ihnen ein Clou, ein Etwas, das sie abhebt vom Alltäglichen - obwohl sie geradezu prädestiniert sind manchmal für Alltagssituationen oder auch Lebensmomente, die wichtig oder komödienhaft uns Hörner aufsetzen, die uns über uns selber lachen lassen, uns besinnlich stimmen oder gar jenes Paradoxon meistern, das manchen von ihnen auch zueigen ist: taktvoll-witzig, ja manchmal pointiert-kabarettistisch u n d zugleich mit einem Ernst besetzt, ein verbales Janusgesicht zeigen, das es irgendwie fertigbringt, uns lachen zu lassen und gerade dadurch einen tieferen Ernst zeigen, der sonst uns vielleicht durch seine Schwere nie in den Sinn gekommen wäre.

Ein weites Spektrum also ist hier gemeint, Sinnworte, Sprichworte, Redewendungen, die k u r z paraphrasieren und dabei immer die Mitte des Gemeinten treffen: Diese können hier präsentiert werden.

Kaum einer von uns dürfte schon eine solche Sammlung sinnhafter Worte bereits niedergeschrieben oder gar veröffentlicht haben - vielleicht aber regt sich in dem einen oder anderen die Lust, eben solche “Kurzpoesie” (der Akzent liegt auf “kurz”) in einem Forum zu präsentieren. Hier ist Gelegenheit dafür.-

Ich bin gespannt, w e l c h e Sprichworte, Sinnworte u. ä. Euch einfallen!

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Ein wunderschönes etwas antikes Wochenende wünsche ich allen Lesern 10

Christl Fischer
Christl Fischer aus Friedberg | am 14.05.2011 | 284 mal gelesen

Die Lilie ist trotz ihrer majestätischen Schönheit sehr pflegeleicht steht seit der Antike als Symbol der Reinheit und Süße. Rein und unschuldig wie die Seele eines Kindes kann man sie anschauen. Denn Kinder, die Unschuldigsten der Gesellschaft, erwarten nicht viel. Sie wollen nur glücklich sein. In den fernen Ländern haben trotz schwieriger Lebensbedingungen, die Kinder das Lachen nicht verlernt. Wir können mit kleinen...

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Aus der Nähe betrachtet,... - Annäherungen 5

Christel Pruessner
Christel Pruessner aus Springe | am 13.05.2011 | 216 mal gelesen

Aus der Nähe betrachtet, werden schnell Details sichtbar, deren Anblick das Große schnell in den Schatten stellen können. Lasst Euch mit den Augen ganz dicht heranführen - vielleicht erkennt Ihr sofort das, was wir nahezu immer aus gebührendem Abstand im Ganzen betrachten! _______________________________________________ fotos & text: christel prüßner, Hannover 2011

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Körbchengeplauder: Von der Einfachheit des Glücks 9

Aniane Emde
Aniane Emde aus Korbach | am 13.05.2011 | 543 mal gelesen

Hallo myheimatler, ich bin es wieder: Bambi. Heute möchte ich euch mal von der Einfachheit des Glücks berichten. Bei den Menschen scheint das ein großes Thema zu sein. Ganze Bücherreihen beschäftigen sich mit der Suche nach dem Glück. Ein Kernproblem dabei beschreibt Charles-Louis de Montesquieu dabei recht treffend:"Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil...

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Große und kleine Tiere genießen die Aprilsonne in Stemwede 18

Nicole D.
Nicole D. aus Stemwede | am 11.04.2011 | 344 mal gelesen

Am vergangenen Samstag schien bei uns die Sonne aus allen Knopflöchern. Der Spaziergang mit den Hunden war eine reine Wohltat. Sonnenlicht regt die Bildung von körpereigenen Glückshormonen an, den Endorphinen, und ist notwendig für die Bildung von Vitamin D im Körper. Wahrscheinlich wusste das Johann Martin Miller im Jahr 1772 nicht so im Detail, aber eine Ahnung hatte er bereits: An die Sonne O liebe Sonne,...

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Leben im Einklang mit der Natur 10

Christl Fischer
Christl Fischer aus Friedberg | am 11.04.2011 | 336 mal gelesen

In China waren Magnolien so kostbar, dass sie nur dem Kaiser vorbehalten waren. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei, denn so erfreuen auch wir uns an ihrer einzigartigen Schönheit. Das Besondere der Magnolie sind die an knorrigen Ästen wachsenden wunderschönen hellen Blüten. So hat die Natur es eingerichtet. leider ist in einigen Gegenden der Welt das Leben im Einklang mit der Natur sehr schwer. In so manchen Ländern...

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Die Natur erhält einen frischen Anstrich 21

Nicole D.
Nicole D. aus Stemwede | am 06.04.2011 | 289 mal gelesen

Wie von Zauberhand gelenkt wird die Welt mit einem bunten Anstrich versehen. In allen Ecken und Ritzen grünt und blüht es, die Krabbeltierchen erwachen, es summt, flattert und brummt um einen herum. Jedesmal freue ich mich ganz fürchterlich auf das Frühjahr mit seiner Blütenfülle. Und dann ist es plötzlich so schnell da, dass ich das Gefühl habe, ich komme mit dem Schauen und Staunen (und Fotografieren) gar nicht...

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Ein schönes Wochenende und erfreue Dich an den Dir Anvertrauten 11

Christl Fischer
Christl Fischer aus Friedberg | am 26.03.2011 | 341 mal gelesen

Sei stark und gerüstet auf jedem Gebiet und pflege das Leben, wo du es antriffst. Bekümmere dich um die Deinen und halte dich selber aufrecht, auf dass dein Herz erleuchtet werde in der Sonne. Gib die Sorge für die dir Anvertrauten nicht auf (Hildegard v. Bingen)

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Krokus: ein Symbol des Mitgefühls 8

Christl Fischer
Christl Fischer aus Friedberg | am 23.03.2011 | 396 mal gelesen

Die weißen, gelben oder lila-farbenen Blüten des Krokus sind die ersten, die uns wie gute Freunde nach einem kalten, grauen Winter begrüßt. An der Stelle, wo ein Krokus blüht, blühen im Jahr darauf viele mehr. Und dort, wo viele Menschen voll Mitgefühl und Hingabe gemeinsam anpacken, kann etwas bewegt werden. So auch jetzt in Japan. Gemeinsam muss angepackt werden damit die Menschen in den betroffenen Regionen wieder...

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ICH BIN - was sonst? 3

Christel Pruessner
Christel Pruessner aus Springe | am 18.03.2011 | 398 mal gelesen

Was auch immer Du als ZEIT beschreiben magst: SIE IST! Zeit hat in sich keinen anderen Wert als dass SIE IST! Was auch immer Du von DIR beschreiben magst: DU BIST! Du hast in Dir keinen anderen Wert als den ICH BIN! c.p. 2011

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Donnert' sim März,... 14

Christl Fischer
Christl Fischer aus Friedberg | am 14.03.2011 | 278 mal gelesen

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Auf dem Weg zum GLÜCK 1

Christel Pruessner
Christel Pruessner aus Springe | am 09.03.2011 | 277 mal gelesen

DU möchtest glücklich sein? Ich wünsche Dir: Sei bitte glücklich! Dieser Spruch scheint nur vordergründig eine hilflose Sackgasse zu sein. Doch ist es tatsächlich so: Allein Dein Wunsch erwachsen aus der Sehnsuch nach dem Empfinden von Glück ist der direkte Weg, glücklich sein zu erleben!

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Der Engel 18

Nicole D.
Nicole D. aus Stemwede | am 08.03.2011 | 279 mal gelesen

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"Als die Nazis die Kommunisten holten..." (Bilder vom KZ Osthofen) 3

Christel Pruessner
Christel Pruessner aus Springe | am 26.02.2011 | 474 mal gelesen

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Martin Niemöller (geboren 14. Januar 1892 in Lippstadt; gestorben 6....

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Reicher Mann und armer Mann 4

Christel Pruessner
Christel Pruessner aus Springe | am 26.02.2011 | 544 mal gelesen

Nach Gedacht... Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an. Und der Arme sagt bleich: “Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich” Bertolt Brecht ...was soll man dazu noch anderes sagen? Wie wahr diese Worte sind, schon eine Annäherung könnte die Welt auf den Kopf stellen!