Barack Obama versus Hillary Clinton
Eine Frau oder doch ein Farbiger im Weißen Haus? Jeder kennt Hillary Clinton und auch Barack Obama ist inzwischen hier in Europa bekannt geworden, doch über die beiden und ihre Ziele weiß kaum jemand bescheid...
George W. Bush, amtierender Präsident der USA, darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr Kandidieren und die Tatsache, dass Dick Cheney, als erster Vizepräsident Amerikas auf eine Kandidatur verzichtet, bietet anderen Spitzenpolitikern die Chance für einen Umschwung. Die beiden aussichtsreichsten Demokraten sind Hillary Clinton und Barack Obama, die, im Falle ihrer Wahl, als erste Präsidentin beziehungsweise als erster farbiger Präsident in die Geschichtsbücher eingehen würden.
HILLARY CLINTON
20. Januar 2007, Hillary Clinton kündigt ihre Kanditatur für die parteiinternen Vorwahlen, des
Presidentschaftskandidaten der Demokraten für die Neuwahlen 2009 an. Obwohl ihr Wahlkampfspendenbudget deutlich unter dem von Barack Obama liegt, Hat sie sehr gute Chancen auf einen Wahlsieg. Dank ihrem Engagement für die Frauen- und Menschenrechte, ihren politischen Erfolgen und nicht zuletzt ihrem Bekanntheitsgrad als ehemalige First Lady (1993 – 2001), liegt sie schließlich in Umfragen klar vor ihren größten Konkurrenten, Barack Obama und John Edwards. Diese gilt es für sie, im Januar 2008, in den Vorwahlen zu schlagen. Dank ihrem Mann Bill Clinton, der es sich nicht nehmen lässt sie bei ihrem Wahlkampf so gut wie möglich zu unterstützen, ist sie sehr bekannt, aber kaum jemand hat sich näher mit ihr und ihrem Leben beschäftigt. Die in Park Ridge, Illinoism, aufgewachsene Hillary Rodham studierte auf der Yeal University Jura. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie in einer renommierten Anwaltskanzlei, wo sie 1975 ihren späteren Ehemann Bill kennen lernte. Als dieser 1978 zum Gouverneur von Arkansas ernannt wird, legt sie ihr Amt als Juraprofessorin an der University of Arkansas nieder. Von da an widmet sie sich ihrer politischen Kariere und ab 1980 ihrer Tochter Chelsea. Als ihr Mann Bill Clinton 1992 zum Präsidenten gewählt wird zieht die Familie Anfang 1993 ins Weiße Haus ein. Mit einer sehr bedeutenden Aufruf zur Mehrbeachtung des Kinderschutzes 1996, konnte sie sehr viele Sympathien in sich vereinen. Auch wenn sie sich nie für ihre anfängliche Unterstützung des Irakkrieges entschuldigt hat, sind ihre politischen Ziele sehr zu unterstützen und darum wäre sie sicher eine gute Präsidentin..
BARACK OBAMA
Bereits 4 Tage vor Hillary Clinton, am 16.01.2007, gab ihr größer Konkurrent Barack Obama, US-Senator von Illinois, öffentlich bekannt, dass er sich zur Wahl zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten für 2008 aufstellen lässt. Jedoch war auch bei lange im Voraus klar gewesen, dass man mit ihm bei der Wahl zum neuen Präsidenten rechnen könnte, wie er selbst in einem Interview mit dem TV-Sender NBC am 20. Oktober 2006 andeutete. Seine deutliche Führung in den Umfragen unter afroamerikanischen Wählern und sein sehr großes Spendenkapital könnten die Basis für einen Wahlsieg sein. Als erster farbiger Präsident würde er damit in die Geschichte eingehen. Doch woher kommt Barack Obama eigentlich und wie hat er es so weit gebracht? Als Kind von Ann Dunham, einer Weißen und Barack Obama senior, einem Farbigen, die sich auf der University of Hawaii kennen gelernten hatten, besuchte er die renommierte Privatschule Punahou School und legte dort 1979 seinen High-School-Abschluss mit Auszeichnung ab. Er studierte erst an der Columbia University in New York City Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen, später promovierte er an der Harvard Law School mit der Gesamtbewertung magna cum laude. Kurz darauf lernte er seine spätere Frau, Michelle Robinson kennen, die wie er an der Harvard University studiert hatte. Ab 1992 wurde er als Landespolitiker in Illinois aktiv und 1996 schließlich in den Senat gewählt, wo er unter anderem ein Gesetz zur Videoaufzeichnung von Verhörungen der Todesstrafe angeklagten Häftlingen durchsetzte. 1999 und 2001 kamen seine beiden Töchter Malia und Sasha zur Welt, bald darauf wurde Obama ohne Gegenkandidaten in den Senat von Illinois wieder gewählt. Da er bereits zu einem Zeitpunkt, an dem der Großteil der Amerikaner und der Parteikollegen Obamas den Irakkrieg noch unterstützten, als Redner bei Anti-Kriegs-Kundgebungen auftrat, wäre mit seiner Wahl ein schnelles Ende des Irakkrieges sicher.
Max Dachauer
(c) Schülerzeitung Lupe
Gymnasium Gröbenzell
Die SZ brachte mal in der Freitagsbeilage einen interessanten Bildbericht über das Leben von Obamas Großmutter in Nigeria. In ihrem Dorf ist die Schule nach dem amerikanischen Senator benannt, denn natürlich hat er sie schon mehrfach besucht. Da der US Wahlkampf das ganze nächste Jahr bestimmen wird, finde ich es gut, dass etwas davon auch in die Schülerzeitung kommt und auch jüngere Schülerinnen und Schüler vielleicht etwas von der besonderen Bedeutung mitbekommen.
Sehr geehrtes Team der Schülerzeitung "Lupe",
mein Name ist Joachim Meyer. Ich bin Redaktionsleiter der Magazine myheimat Germering und Fürstenfeldbruck. Ich finde es klasse, dass Ihr Euch sachkompetent und meinungsfreudig auf unserem myheimat-Onlineportal äußert. Dafür ein dickes Kompliment! Eure Artikel gefallen mir außerordentlich. Noch eine Anregung bzw. ein Vorschlag von meiner Seite: Wenn Ihr künftig verstärkt das regionale Geschehen im Landkreis Fürstenfeldbruck (mit den großen Städten Germering und Fürstenfeldbruck) in den Blick nehmt und dieses schreibend kommentiert, dann habt Ihr eine große Chance, auch den Sprung in die myheimat Printausgaben (Druckausgaben) zu schaffen! Darüber würde ich mich wirklich außerordentlich freuen, denn schon Eure ersten Beiträge haben gezeigt, welches enorme kreative Potenzial in Euch steckt. Nur weiter so!
Euer
Joachim Meyer
Du kannst doch nich ankündigen einen Artikel über die politischen Ziele von Barack Obama und Hillary Clinton online gestellt zu haben ohne auch nur ein politisches Ziel näher zu definieren. Ich google mir im Moment meine Finger wund um irgendwo deren genaue Ziele und Umsetzungsstrategien zu finden aber nichts. Naja vielleicht war das ja auch dein Problem.






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