Wandlungen
Was sich vor meiner Haustür und meinem Küchenfenster im letzten halben Jahr getan hat, seht ihr hier in Kürze.
Auch wenn es mir um die Bäume und die Natur ein bisschen leid tut wünsche ich aber meinen neuen Nachbarn alles Gute für ihre Familie und Ihren Betrieb. Viel Glück!
Das fertige Haus habe ich nicht fotografiert, aber es gibt nicht viel zu sehen. Halt eine weiße Wand, ein paar Fenster und ein großer Balkon.
Jetzt muß ich mal meine Schmuddelecken hinter der Garage, die jetzt einsehbar sind, aufräumen, nicht dass noch ein Bericht darüber erfolgt.
Ich kann dich etwas trösten. Man gewöhnt sich so schnell an den neuen Anblick, dass du in kürzester Zeit vergisst, wie es vorher ausgeschaut hat.
Mir ging es neulich ähnlich. Ich koche etwas ganz Leckeres, freue mich darüber, setze mich zu Tisch und schaue beim Essen aus dem Fenster. Während ich mein Essen zu genießen versuchte, fiel ein Ast nach dem anderen von der Fichte meines überübernächsten Nachbarn, wurde sie entkleidet und noch ehe mein Essen mit leichtem Würgegefühl gegessen war, war auch der Baum gefällt. Allerdings fällt jetzt mehr Licht ins Zimmer.
Eigentlich erschreckend, wie schnell man dich daran gewöhnt.
Danke, Silke, Caro Line und Urte für die Kommentare. Habe sie in der Vielzahl der mails übersehen.
Ja, wir haben die Gabe, uns an etwas zu gewöhnen; mit etwas leben zu lernen.
Wenn diese Gabe nicht wäre, würden wir in Verzweiflung, Zorn oder Frust enden...Wir würden auf der Stelle treten und nichts dazulernen.
Das Schicksal kann ironisch sein;
Da wir bald umziehen, werde ich bald noch mehr die Gelegenheit haben, meine Flexibilität auf die Probe zu stellen ;-).





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