Eine kleine Dorfkirche in Speck

In Mecklenburg-Vorpommern sieht man sehr viele Autos aus Bayern und Baden-Württemberg, den Bundesländern, die noch Ferien haben. Viele besuchen den Müritzer Nationalpark - aber auch die kleinen Gebäude drum herum. So wurden auch wir auf die kleine klassizistische Dorfkirche (erbaut 1876/77) aufmerksam. Beeindruckt hat mich die Kassettendecke, die in den Farben Mecklensburg rot - gelb (gold) und blau gehalten ist. Wie ich in einem Informationsblatt gelesen habe, ist die Orgel nur eine Orgelblende.

Wie viele Kirchen, wurde auch diese Kirche lange Jahre vernachlässigt und verfiel. Die gesamte Dach- und Deckenkonstruktion sowie die Fenster waren stark beschädigt. Mit Hilfe vieler Sponsoren aus dem Müritzgebiet, der Jost Reinhold Stiftung und der ev. ref. Kirchengemeinde Stäfa konnte die Kirche in 4jähriger Restaurationsarbeit wieder funktionstüchtig werden.
Kleine Ausstellungen und Sommerkonzerte sollen dazu beitragen, den Raum um die Kirche für jedermann erlebbar zu machen.
Zur Zeit ist eben die Ausstellung von Roland Wolff mit Schiffsvariationen und - objekten zu sehen. Diese Ausstellung geht noch bis zum 4.Oktober 2009 täglich von 11-17h

Bei der Kirche sieht man noch das Specker Schloss. Das Gebäude wurde 1937 durch den Leipziger Großverleger Kurt Hermann erbaut. Mit Ende des zweiten Weltkrieges zog die russische Kommandantur in das Schloss ein. Heute darf man es nicht betreten - Warnschilder hängen überall und der Verfall nimmt seinen Lauf - schade.

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7 Kommentare zum Beitrag
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Klaus Wilhelm von Ameln aus Simmerath am 27.08.2009 um 20:09 Uhr  
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Franz Scherer aus Friedberg am 27.08.2009 um 20:15 Uhr  
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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge am 17.09.2009 um 19:41 Uhr  
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