Sahra Wagenknecht mit klaren Worten im Gothaer „The Londoner“

Gotha: The Londoner | .

Es ist allein mitreißend, wenn man Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) zuhört, wie sie Zusammenhänge ganz einfach und einleuchtend erklärt. Schon immer staune ich über ihr Faktenwissen. Auch diesmal wieder konnte sie den brechendvollen Saal des Gothaer „The Londoner“ mit ihren Argumenten überzeugen.

Da denke ich gleich daran, wie sich ihr Auftreten im Fernsehen änderte.
Zuerst wurde sie von Talkshow-Mitgliedern lächelnd in die Ecke gestellt, indem man sie unterbrach und nach Beispielen fragte. Gab sie diese, forderte man, dass sie in größeren Zusammenhängen sehen müsse. Tat sie das, zweifelte man an einer Finanzierung. Erklärte sie schließlich, woraus sich die Finanzierung ergibt, wurde dies ausgelacht und als zu unkonkret bezeichnet.

Mit der Zeit hat sich das geändert. Ihre Argumentationen werden nicht mehr (so oft und unqualifiziert) gestört. Und man kann ihr nix entgegenhalten, lässt sie aussprechen – sie wird immer mehr ernst genommen. Allein, man ist bemüht, die Kurve dadurch zu bekommen, dass man unauffällig zu anderen Themen übergehen möchte.

Wie sie über Export und Binnenhandel sprach, kann man dem Video entnehmen:


Als Sahra Wagenknecht davon sprach, weshalb die Bundesregierung die Zeitungszusteller aus dem Mindestlohn herausnahm, weil das ja die Zeitungsmedien betreffen und Geld kosten würde, wurde dies mit Applaus quittiert, weil sie damit voll für diese Zusteller sprach.
Dass die Regierung auch Thüringens sich in nicht vertretbare Abhängigkeit zur Wirtschaft begibt und schon dadurch Angst hat, wenn es eine echte Politikwende geben würde, lässt sich erahnen.

Zu allem eine klare Meinung und viele Argumente sowie Schlussfolgerungen benannt und ohne Herumeiern geschildert - das ist wahrlich beeindruckend.

Es waren wertvolle Minuten, Sahra Wagenknecht erlebt zu haben – und das sogar in Gotha!
Hat es die Gelegenheit gegeben, dass sie sich in das Goldene Buch der Stadt eigetragen hat, weiß ich nicht. Werde es nachfragen. Repräsentanten anderer Parteien wurden dazu aufgefordert.

Der Abend des Mittwoch mit Sahra Wagenknecht war meines Erachtens ein politisch wertvoller Abend. Sie in den „The Londoner“ geholt zu haben, zeigt auch das Organisationstalent des Lokalchefs Alexander Linß, der jede Woche mindestens einen hochinteressanten Gast zeigen kann.


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Axel Haack aus Freilassing | 05.09.2014 | 22:19  
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Johanna M. aus Stemwede | 06.09.2014 | 00:14  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.09.2014 | 00:31  
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Johanna M. aus Stemwede | 06.09.2014 | 22:25  
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 06.09.2014 | 23:07  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.09.2014 | 00:25  
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Johanna M. aus Stemwede | 13.09.2014 | 00:13  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.09.2014 | 00:27  
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