Mein Blick, wie der Thüringer Landtag werden könnte nach der Wahl am 14.09.2014

### 1 ### CDU + DIE LINKE: Das kann man schon mal streichen, da beidseitig nicht gewollt.

### 2 ### CDU + SPD: Das würde reichen und die bisherigen Regierungsparteien weiter machen lassen können – man denke nur an die Skandale der CDU.

### 3 ### CDU + SPD + Grüne: Das brächte eine bessere / sorglosere Mehrheit und würde der CDU eine größere Stärke geben – deswegen hat es Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht als Variante aufgeworfen

### 4 ### DIE LINKE + SPD: Das würde reichen, wobei es den ständigen Anfechtungen der CDU standhalten müsste. Das bedeutet aber, der SPD große Zugeständnisse zu machen, damit sie „mitspielt“.

### 5 ### DIE LINKE + SPD + Grüne: Dies wäre mein Wunschkandidat, zumal die Grünen einen Politikwechsel ausdrücklich betonen.


Das Geschrei darüber, dass mit der LINKEN viel in Frage gestellt und die Zukunft trüb aussehen würde, kann ich schon nicht mehr hören.
Was wird das Hauptaugenwerk des Politikwechsels in den ersten Jahren werden?
Einige Weichen stellen aber nicht das ganze politische Schienennetz aus den Angeln heben.
Allerdings werden sicher „Leichen“ gefunden, welche kein gutes Licht auf die bisherigen Regierungen der CDU aber auch ihrer Mitmacherpartei SPD werfen. Letzteres scheint mir das Prickelnde und der Grund für verbreitete Angst zu sein.

Wenn die Ministerpräsidentin vor und nach der Wahl auf die erfolgreiche Politik von CDU/SPD verweist, weshalb bestätigten das die Wähler nicht?
Wenn ein Politikwechsel durch LINKE/SPD zumindest möglich gemacht wurde, dann sollte dieser Schritt gewagt werden.

Gerade, weil in den Tagen vor der Wahl so viel Gift gegen die LINKE versprüht wurde und zahllose CDU-Politiker überall auftraten, um sich in den Vordergrund zu stellen und die LINKE mehr als bedenklich erscheinen zu lassen, zeigt das nicht Angst vor einer LINKEN als politischer Versager sondern als erstgenommene Kapazität.
So liegt es an der SPD, ob sie wirklich politischen Wechsel will oder nur davon gesprochen hatte.

Wenn ich auch auf obige 4 oder 5 hoffe, wird die SPD sich treu bleiben und es auf 2 oder 3 hinaus laufen.

Da fällt mir eine (satirische) Argumentationsfolge der SPD ein:
1) Mit uns nicht gleich! - (gegenwärtig gegenüber CDU und LINKEN)
2) Mit uns nicht! - (wenn der LINKEN eine Absage erteilt wurde)
3) Mit uns! - (wenn man zukünftige Hoffnungen auf Politikwechsel zumindest in Worten ernst erscheinen lassen möchte.)
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4 Kommentare
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Wolfgang Teichert aus Erfurt | 19.09.2014 | 20:42  
6.703
Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 19.09.2014 | 21:30  
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Wolfgang Teichert aus Erfurt | 19.09.2014 | 22:38  
6.703
Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 20.09.2014 | 11:05  
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