Das Gedächtnis wach gehalten . . . „Kristallnacht 1938“

"Stolpersteine" in Gothas Hünersdorffstraße (ausgangs des Buttermarktes)
Gotha: Gothaer Synagoge | .
Gestern war der 09. November, an dem vielerorts an die Pogromnacht 1938 („Kristallnacht“) erinnert wurde.

Bevor in Gothas Margarethenkirche eine eindrucksvolle LaserShow mit Orgelmusik begann, gingen viele (und doch zu wenige!) durch Gotha, um an diese Nacht 1938 zu erinnern.

Traditionell vom jüdischen Friedhof beginnend gingen sie durch die Stadt und verweilten an einigen der „Stolpersteine“, legten Blumen nieder und gingen schließlich zur Gedenkstätte der 1938 durch Brandstiftung abgebrannten Synagoge.

Leider wurden die mitgebrachten brennenden Kerzen gleich an der Gedenkstelle niedergestellt, so dass die eindringlichen Worte ins Dunkel gingen – mir aber so wichtig erscheinen, dass ich sie im Video aufgenommen habe.



Ich gehöre zu denen, die nach dem Krieg geboren wurden und nicht verantwortlich zu machen sind für das Grauen des „Dritten Reiches“. Auch nehme ich die Last, die auf Deutschlands Geschichte liegt, nicht persönlich, bin gegen die Schuld „der Deutschen“ in Generalisierung.

Aber diesen Teil der Geschichte wachzuhalten, damit das Leid und das gesellschaftliche Umfeld der Judenverfolgung nicht in Vergessenheit gerät, das erscheint mir wichtig und möchte ich weitertragen.



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