Am kommenden Wochenende habe ich keine Wahl – und darüber freue ich mich sehr

Das beziehe ich auf die Zeitplanung.
Samstagvormittag wird „mein“ Wahllokal-12 eingerichtet, d.h. die Tische und Stühle werden gestellt, mit weißer Papiertischdecke die Tische überspannt, das Grau der Kabinen ebenfalls derart weiß umspannt und alle öffentlichen Hinweise angebracht.

Auch werden meine kleinen Übertöpfe ihre Blumen aufnehmen und auf Servietten die Tische schmücken. Freilich links und rechts die beiden Wahlkabinen werden diesen Vorschmuck mit erhalten.

Dann auf nach Jena zum Klassentreffen!
Darauf freue ich mich schon lange. Werde dieses Treffen gleich mit dazu nutzen, um zu erfragen, welche Vorschläge ich da für ein künftiges BR-Treffen in Jena (oder drumherum) bekommen kann.

Sonntag ist Wahlsonntag.
Mit vollen Taschen werde ich rechtzeitig dort sein, meine „Service-Burg“ (mit weißer Tischdecke umspannter Bereich) "einrichten", Kaffee / Tee / Wasser / Milch und etwas zum Knabbern bereitlegen und Kaffeemaschine wie Wasserkocher in Stellung bringen.
Immerhin wird das „Wahlteam“ viele Stunden zusammen sein und soll es weitestgehend angenehm haben – ein wenig verwöhnt werden.

Auf Geburtstagskinder / Erstwähler / sehr alte oder gebrechliche Wähler wartet jeweils eine von 30 Nelken, die ich (wie jedes Mal) in einem Eimer vor der mittleren Wahlkabine bereitstelle.

Fast hätte ich vergessen, dass am Eingang wieder ein Stuhl und Pappbecher nebst einer Flasche Wasser bereit stehen werden, für diejenigen Wähler, die froh sind, es erst einmal bis zum Wahllokal geschafft zu haben.
Und wieder werden wir alle schmunzelnd schauen, wie Kinder mit den Gummibärchen auf dem daneben stehenden Teller umgehen.

( Alles Kredenzte natürlich auf eigene Kosten! - Schon meine kleine Tradition.)


Bleibt, die Wähler mit/ohne Familien zu erwarten!

Schade für die „Nichtwähler“, die durch ihre damit zum Ausdruck gebrachte Kontrastellung nicht all das sehen und erleben können.
Dass mit aktiver „Nichtwahl“ dennoch den Randgruppen der Rücken gestärkt wird durch deren Stimmenanteil, dass die „Nichtwähler“ somit dennoch eine Wahl treffen und sich nicht freisprechen können, die dann Gewählten nicht gewollt/gewählt zu haben, wollen die wenigsten sehen - ist aber so.


Und wen wähle ich? Ist ja geheim. Doch eine gute Entscheidungshilfe für mich ist schon:
Engagiert wieder und weiter für Kinder – Heide Linstädter


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