Pressekonferenz stellte „Wichtelmarkt Gotha 2014“ vor

 
Bild 2: Die Märkte: N=Neumarkt / B=Buttermarkt / UH=Unterer Hauptmarkt / OH=Oberer Hauptmarkt
„KulTurStadt Gotha“ und „EVENTMAKER – MUSIC – SPORTS – ENTERTAINMENT“ luden zur Pressekonferenz am 10.09., um das Konzept des Weihnachtsmarktes
„Wichtelmarkt Gotha 2014“ vorzustellen.

Die „KulTourStadt“ hatte den Auftrag an „EVENTMAKER“ gegeben, nach zwei erschreckenden Weihnachtsmärkten, ein „Bombenergebnis zu kreieren“.
Nun war es soweit. Alles Grundsätzliche ist fertig.
So wurde es eine reine Information seitens der beiden.

Die Fragen gingen neben Vertiefungen und einzelnen „Attraktionen“ vor allem darum
a) Weshalb der Buttermarkt ausgespart wurde?
b) Wie das mit den Kosten ist?
c) Wie das mit der Straßengestaltung und Beleuchtung zwischen den Märkten ist?

Für mich war enttäuschend, dass in dem Neuen wenig Verständnis für echt Neues wie auch hinsichtlich der Bewahrung von Traditionen zu ersehen ist.
Der Gothaer Wichtelmarkt kann sich wirtschaftlich rechen lassen, stellt aber eine Weiterführung der Zersplitterung der letzten Jahre dar.

Werde versuchen das mir Wesentliche darzustellen:
Laut Konzept – siehe dazu Bild 3
## 01 ## Der Neumarkt wird wie alle Jahre gestaltet, mit neuen Extras aber in der Grundform gleichbleibend.
## 02 ## Der Buttermarkt wird nicht einbezogen
## 03 ## Der Untere Hauptmarkt hat die Stände und eine Bühne für die unterschiedlichen Programme
## 04 ## Der Obere Hauptmarkt bekommt um den Weihnachtsbaum eine Ausstellung eines Schulwettbewerbes „So schmückt sich die Welt zur Weihnachtszeit“
Der restliche Obere Hauptmarkt soll einem Wochenmarkt den Platz geben.

Meine Vorstellungen – siehe Bild 4
## 05 ## Hinsichtlich Neumarkt keine andere Vorstellung
## 06 ## Der Buttermarkt ist ein direkter Übergang vom Neumarkt zum Oberen Hauptmarkt und kann das Kochen von Vereinen und Einzelpersonen oder Parteien wieder haben, wie es viele Jahre war und nur letztes Jahr nicht erlaubt wurde. Die Einnahmen wurden immer gespendet. Kein Verständnis, weshalb das nicht wieder gehen sollte!
## 07 ## Der Untere Hauptmarkt bekommt den Wochenmarkt um die Weihnachtspyramide, welche bisher dort war und 2014 nicht mit eingeplant wurde.
## 08 ## Um den Weihnachtsbaum herum die oben erwähnte Ausstellung der Schüler. Daran anschließend der Weihnachtsmarkt (= die Stände, welche im Konzept auf den Untere Hauptmarkt kommen). Diese können und müssen so aufgestellt werden, dass die Besucher von ihm eingefangen werden und sich in dem Markt wohlfühlen. (Bislang war der Markt „nach allen Seiten offen“ und somit nicht zum Verweilen gewesen.) Die Bühne wird an die Rathausseite gestellt so, dass der Obere Hauptmarkt zu ihr offen ist. Dadurch können die Marktbesucher von allen Ständen zur Bühne schauen. (Im Konzept steht sie so, dass die Bühne den Markt fast ganz hinter sich liegen hat.)

So würde der Obere Hauptmarkt ein in sich geschlossener Weihnachtsmarkt werden, bei dem nicht die Eltern (auf Unterem Hauptmarkt) von Schülern (um den Weihnachtsbaum) zu sehr getrennt sind.
Vom Schloss oder der Wasserkunst würde ein anheimelnder Markt zu sehen sein und einladen.

Wenn ich den Worten auf der Pressekonferenz richtig gefolgt bin, habe ich vernommen:
## 09 ## Die Weihnachtspyramide war „Eventmaker“ unbekannt, die KulTourStadt erwähnte nicht, dass diese von den Rotariern der Stadt übergeben wurde – also existiert zur Verwendung
## 10 ## Das Kochen wurde zwar übernommen, soll aber von Prominenten auf der Bühne erfolgen – zwar übernommen aber das Grundanliegen wurde von den Konzeptvorstellern nicht gesehen (ungewollt oder gewollt).
## 11 ## Es gab keine Ausschreibung. „Eventmaker“ war bekannt von einigen Arbeiten. Das genügte.
## 12 ## Straßengestaltung und –beleuchtung obliegen der Stadt Gotha
## 13 ## "Evetmaker" trägt die Kosten (außer Straßengestaltung und -beleuchtung)

Weshalb kein Workshop vor der Vergabe der Weihnachtsmarktgestaltung gemacht wurde, zu dem Gothaer eingeladen worden wären – wurde gar nicht angesprochen. Ebenfalls wurde nicht gefragt, weshalb „Eventmaker“ nicht bereits für 2013 beauftragt wurde.

Die „KulTourStadt“ trat wenig in Erscheinung.
Der „Eventmaker“ trat sehr selbstbewusst und auf zahllose Erfolge verweisend auf. Dass er sein Konzept gut realisieren und damit erneut Erfolg haben wird, glaube ich.
Aber ob es DAS für Gotha sein wird – das eben frage ich mich durch die Darstellung meiner Weihnachtsmarktvorstellung? „Eventmaker“ wird seine Vorstellungen umsetzen und kein Minus machen. Und Gotha? Das ist abzuwarten,

Das Gothas Weihnachtsmarkt sichtbar nicht nur „Wichtelmarkt“ heißen soll, sicherte „Eventmaker“ durch das Aufstellen/Anbringen entsprechender Figuren oder Plakate zu.
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