Karla Henze (Optikerin) --- SEHBEHINDERTE –-- Nicole Strohrmann (Leiterin der „Heinrich Heine“ Bibliothek)

Vor kurzem schrieb ich den Beitrag:
Frühlingslieder und (m)ein Herzensangebot für Sehbehinderte und Blinde in Georgenthal!
Darin tat ich kund, welch herrliche Bibliothek wir in dem rekonstruierten „Winterpalais“ jetzt haben, und ich gerne interessierte Sehbehinderte dorthin fahren / betreuen / zurückfahren würde.

Das war schnell gesagt und werde ich für ein halbes Jahr auch offen halten. Aber dann ging’s mir durch den Kopf, ob denn für sie die Bibliothek auch die Lesevoraussetzungen haben würde.
Gut, Hörbücher könnten sie sich anhören. Aber lesen der Beschriftungen oder gar Bücher?

Mit Der Chefin, Nicole Strohrmann, sprach ich darüber und stellte für mich fest, dass die Sehbehinderten eine Lesegruppe darstellen, für welche noch bessere Voraussetzungen zu schaffen sind.

Nun besuchte ich am gestrigen Tag gezielt meine Augenoptikerin, Karla Henze, im Geschäft, um mich sachkundig beraten zu lassen, was man da bedenken und welche Geräte man ins Auge fassen könnte.

Da hatte ich offensichtlich total ins Herz getroffen! Neben sachdienlichen Hinweisen suchte sie emsig Lupen, Lesebrillen und gar ein Lesepult heraus, stellte alles als Geschenk an die Bibliothek zusammen und erreichte so, dass mir der Mund sprachlos offen stehen blieb!

Zwei tolle Lesegeräte konnte ich im Geschäft fotografieren. Allerdings ist deren Anschaffungspreis nicht gering. In der Sache würde damit aber Sehbehinderten die Bibliothek wahrlich offen stehen – bleibt somit eine Zielstellung bei deren Verwirklichung die Optikerin gern mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte.

Der Leser wird verstehen, dass ich total beglückt und mit den Geschenken und zahlreichen Informationen beladen die „hilfefeurige“ Optikerin verließ.
Da ich so schöne Sachen nicht lange für mich behalten kann, war klar, dass ich umgehend zur Bibliothek fuhr, um der Chefin, Nicole Strohrmann, die frohe Kunde mitzuteilen aber jetzt erst einmal die Geschenke der Optikerin zu überreichen.
Dass deren Augen immer größer wurden und bei meiner Frage: „Nehmen Sie die Geschenke an?“ das Strahlen ihrer Augen Antwort genug war, brauche ich hier gar nicht zu erwähnen.

Mit leeren Händen und glücklichem Herzen verließ ich das “Winterpalais“, weil schon jetzt den Sehbehinderten ihr Erschließen dieser Bibliothek ein Stück näher gekommen ist.

Jetzt kann ich mich zurücklehnen und auf „meine Sehbehinderten“ warten!
Und an den „tollen Geräten“ bleibe ich natürlich dran. Wenn das klappen wird, werde ich dies garantiert hier kundtun.


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Die Lesebrillen sind für diejenigen Besucher gedacht, welche ihre Lesebrille vergessen haben. - Für gering "Sehbehinderte"!
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Constanze Seemann aus Bad Münder am Deister | 26.04.2014 | 09:57  
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