6. Familienerlebnistag Gothas (02): Modelleisenbahn / Feuerwehr / Forstbetrieb / Flohmarkt / Kettensägekünstler

  Die „(02)“ steht dafür, dass bereits in einem Beitrag (01) über das „Orangenblütenfest der Orangerie“ zu lesen ist und der dritte Beitrag (03) das Konzert der Kreismusikschule „Louis Spohr“ zum Abschluss in der Orangerie zum Inhalt hat.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der ganze Umfang der angebotenen Stationen dieses Familienerlebnistages kaum zu schaffen war, so dass in den drei Beiträgen nicht alles aufgenommen werden konnte.

Wenn man die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis gerade an diesem Wochenende mit betrachtet, wird der Leser verstehen können, dass die Besucherzahlen zu diesem Familienerlebnistag etwas reduziert waren - was im Vergleich zu den vorigen Familientagen zu erkennen ist.

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Die Orangerie verlassen, ging ich gleich über die Straße ins „Schloss Friedrichsthal“, um wieder einmal das Eisenbahnbetriebsfeld (Fachhochschule Verkehrs- und Transportwesen) zu besuchen, die Modelbahn mit 800m Gleisen und als Besonderheit, dass man die gesamte Anlage nicht einsehen kann, da sie eine U-Form aufweist und somit etwas Besonderes darstellt.
Die daran auszubildenden Fahrdienstleiter müssen sich somit der bahnüblichen Informationsmöglichkeiten bedienen.

Der Besuch ist hier einmal in einem Video zusammengefasst. (Zu sehen ist darin das Einzige, was beim 6. Familienerlebnistag wohl aus der Spur kam.)



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Danach führte der Weg hoch zum Marstall. Verdutzt war zu sehen, dass die Straßenbahnspur auf der einen Schiene trocken war, während durch die zugehörige zweite Schiene das Wasser in Strömen die Friedrichstraße zur Orangerie hinunter lief. Grund waren die Löschversuche der Kinder am Marstall, das brennende Rathaus zu treffen. Der Wasserstrahl des kleinen Rohres ließ den Bach in die Straßenbahnschiene gelangen.

Zahlreiche Möglichkeiten, zu basteln oder Fahrmobile zu benutzen, lockten die Kinder voll an.
Herausragend war allerdings die Möglichkeit, in der Fahrerkabine des Umlagerungskranes von Stämmen am Wegesrand aufzuladen. Die Gesichter der so Zuschauenden waren so aufregungsrot, als würden sie das alles selbst steuern.



Nun gings in den Schlosspark, an dessen Anfang mutige „Klettermaxen“ an sicherndem Seil einen Baum hinaufklettern. Viele warteten geduldig und wurden mit dem Helm innerlich zum Baumbezwinger – mit entsprechendem würdig-ernstem Gesicht.

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Oberhalb der Orangerie befindet sich das Teeschlösschen. Davor waren die Bäume mit Leinen bespannt, auf denen Kleidungsstücke für Kinder hingen, die als Flohmarkt viele Mütter mit ihren Kindern anlockten. Weitere Stände luden zum Schminken, Kuchenessen und zu bewegungsfreundlichenn Spielen ein.
Ein Fitness-Studio bot Tanz neben kleinen Karate-Kämpfern an. Der ganze „Balkon der Orangerie“ war den Kindern vorbehalten.



Am Leinakanal oberhalb der Orangerie angelangt, schloss gerade Matthias Hey einen seiner Parkführungen und erbat statt Gebühren um Spenden für die Orangerie – so, wie er es immer schon viele Male tat und es ihm ein Bedürfnis ist.

Abwärts zur Orangerie kamen Stelzenläufer des „Art der Stadt“ entgegen. Unten angelangt, machte ein Kettensägekünstler auf sich aufmerksam. Zu erkennen war, dass es wohl ein Adler werden würde.

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Schließlich wurde noch der Besuch beim „Art der Stadt“ umgesetzt, um zu sehen, wie weit die komplexen Umbauten gediehen sind. Auch dort – in der Kelleretage des Kulturhauses – wurden die Besucher mit Kaffe und Kuchen und weiteren Köstlichkeiten umsorgt und konnten auch Werbematerial des „Art der Stadt“ kaufen.
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