Frühlingslieder und (m)ein Herzensangebot für Sehbehinderte und Blinde in Georgenthal

Zum bereits dritten Mal war ich am gestrigen Freitagabend, den 04. April, in Georgenthal, um diesen im Kreis lebensfroher Sehbehinderten und Blinden zu verbringen.

Hatte ich beim ersten Mal für die Stadt Gotha geworben und beim zweiten Mal über Erlebenswertes im Landkreis informiert, war es diesmal ein Frühlingsabend mit Liedern, Gedichten und Osterbräuchen. Lauthals und voller Inbrunst sangen alle mit, kannten sie die Liedtexte und freilich auch Goethes „Osterspaziergang“. Schmunzelnd trug ich ihn mit "3-4 Nebenstimmen" vor.

Natürlich hatte ich zuvor über de aktuellen Neuigkeiten Gothas informiert, wie die Eröffnung der „Heinrich Heine“-Bibliothek im „Winterpalais“. Interessiert lauschten alle, als ich von den zahlreichen Hörbüchern sprach.

Der wunderschöne gemeinsame Abend lockte aus mir ein Angebot heraus, welches voll vom Herzen kam: „Wer die Bibliothek in ihrem neuen Zuhause einmal erleben und die Hörbücher zu Gemüte führen möchte, dem biete ich an, ihn dorthin (und freilich wieder zurück) zu fahren!“
Das Erstaunen stand allen im Gesicht. Am schnellsten reagierte die Wirtin der Pension, indem sie fragte, ob sie dies auch ihren blinden und sehschwachen Gästen anbiete dürfe?
Ja, freilich!

Liebe Leser, Sie glauben gar nicht, wie groß meine Freude war, dass mein Angebot erhört wurde. Zwei Leinefelder Frauen fragten, ob sie mit der Bahn nach Gotha kommen könnten und mein Angebot dann auch gelte!
Selbstverständlich!


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