Goseck und der I. Weltkrieg

In der Schlosskirche zu Goseck befindet sich eine Tafel, die einen Überblick über die im I. Weltkrieg gefallenen und vermissten Gosecker Bürger aufzeigt. Die Gedenktafel stiftete im Jahre 1923 Ludwig Graf von Zech- Burkersroda.
Es sind 23 Männer aufgelistet. Elf davon sind im Krieg gefallen, 7 sind vermisst und 5 Männer sind an der Front bzw. in der Gefangenschaft verstorben. Die Gedenktafel gibt auch Auskunft darüber, dass die Familie Dathe drei und die Familien Kneist und Bischoff jeweils zwei Familienmitglieder verloren hatten.
Goseck ist bei diesem unsäglichen Krieg genauso wenig verschont geblieben wie in den vergangenen Zeiten. Eine Chronologie der Kriegsereignisse beginnt bereits im 13. Jahrhundert und setzt sich bis in die Zeit von 1933 bis 1945 fort. Es waren Zeiten, die der Bevölkerung stets Hunger und Elend, Plündereien und Brandschatzungen sowie Misshandlungen und Tod
brachten.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.06.2014 | 08:58  
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