410. Todestag von Dr. David Peifer
410. Todestag von Dr. David Peifer
Der spätere Jurist - Hofrat - kursächsischer Kanzler - Publizist und Dichter
David Peifer ( auch Pfeifer, Pfeiffer ) wurde am 2. Januar 1530 in Leipzig geboren. Nach kurzzeitigem Schulbesuch der Thomasschule in Leipzig ( 1537 ) erhielt er Privatunter-
richt. Von 1544 bis 1545 besuchte er die neugegründete Fürstenschule in Pforta.-
1546 schrieb er sich an der Universität Leipzig ein und bestand 1551 das Examen als Magister der Philosophie. Danach belegte er einige Studiengänge der Rechtswissenschaften bevor
Peifer von 1555 bis 1558 an der Universität Bologna Zivil- und Kirchenrecht studierte.
David Peifer bestand die Promotion zum Doktor iuris mit Auszeichnung.
Am Hof des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg ( 1525 – 1576 ) als Jurist tätig war. Hier erwarb er sich einen besonderen Ruf als diplomatischer Berater und Schlichter. Deswei-
teren als Gesandter nach Preußen und Polen sowie als Begleiter des Herzogs.
Peifer heiratete 1563 seine Frau Barbara, geb. Blasius. Sie hatten 15 Kinder, von denen ihn
fünf (zwei Söhne und drei Töchter) überlebten.
Kurfürst Christian I. ( 1560 – 1591 ), der Nachfolger von Kurfürst August, bestellte Peifer
bei seinem Amtsantritt 1586 zum Kanzler.
Nach einigen Querelen zog sich Dr. David Peifer auf die Burg Goseck zurück.
Als Dr. Peifer das Gosecker Rittergut kaufte, schenkte er der Dorfkirche die Altartafel von
Lucas Cranach, auf der die Hinrichtung der heiligen Barbara dargestellt ist.
1591 besingt Dr. David Peifer in seinem mehrseitigen „ lateinischen Carmen“ den Liebreiz
der Lage seiner Gosecker Besitzung und berichtet darin über geschichtliche Ereignisse.
Im November 1591 hatte P. den Tod seiner treuen Gattin zu beklagen,
Das Epitaph für Barbara Peifer in der Dorfkirche zu Goseck:
Er starb am 2. Februar 1602 in Dresden. Er wurde in einem Erbbegräbnis auf dem Kirchhof
der alten Frauenkirche beigesetzt.

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