Verkehrsüberwachung muss der Sicherheit und dem Verkehrsfluss dienen

FREIE WÄHLER sehen sinnvolle Maßnahme in Section Control

FREIE WÄHLER sehen in Section Control durchaus eine sinnvolle Maßnahme zur Geschwindigkeitsüberwachung und -regelung auf Autobahnabschnitten mit hohem Verkehrsaufkommen oder Gefahrenpotential. In Erster Linien sind das die Bereiche von Autobahnkreuzen und Ballungszentren oder geschwindigkeitsbegrenzte Zonen zum Lärmschutz. „Section Control bietet, wenn es gut umgesetzt wird, eine große Möglichkeit den Verkehr mit vorgegebenen Geschwindigkeiten sicher fließen und auch bei hohem Verkehrsaufkommen am Laufen zu halten, da die Fahrzeuge annähernd mit einheitlichen Geschwindigkeiten fahren“, erklärt Jens Droß, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Bezirksvereinigung Südniedersachsen. Im Vergleich zu punktuellen Kontrollen werden die Fahrzeuge gezwungen über längere Strecken vorgegebene Geschwindigkeiten nicht zu überschreiten. Damit werden neben der Erhöhung der Sicherheit auch Umweltschutzaspekte und der Abbau von Stressfaktoren für die Fahrzeugführer gefördert, da das Staurisiko abnimmt und Rasern und Dränglern Einhalt geboten wird. Punktuelle Verkehrskontrollen können da nicht mithalten, zumal festinstallierte Anlagen den Fahrern oft bekannt sind oder Navigationsgeräte vor ihnen warnen. Sie erfüllen daher selten sicherheitsrelevante oder erzieherische Effekte.
Aus FREIE WÄHLER Sicht muss auf den betroffenen Autobahnen allerdings ausdrücklich auf die überwachten Abschnitte durch Section Control hingewiesen werden und sie sollte ausschließlich nur dort eingerichtet werden, wo ein Eingriff auf die Fahrzeuggeschwindigkeit aus den genannten Gründen erforderlich ist. „Geschwindigkeitsbegrenzungen eizurichten oder Verkehrsteilnehmer auf freier Strecke in einer Form von Wegelagerei zu blitzen, wie derzeit praktiziert, um damit die Kassen der Kommunen zu füllen, ist nicht zielführend und vielfach auch noch eine Milchmädchenrechnung, da der nötige Verwaltungsaufwand und die Kosten für die erforderlich Technik einen Großteil der erzielten Einnahmen verschlingen“, kritisiert Jens Droß. „Es muss aufhören, dass sich der Staat aus Gründen knapper Kassen an einer breiten Masse der Gesellschaft, wie in diesem Fall an den Verkehrsteilnehmern, bedient“, so Droß weiter. Bei Verkehrsüberwachung müssen ausschließlich Sicherheit, Verkehrsfluss, Umweltschutz und Lärmschutz im Focus stehen. Finanzielle Interessen sind hier für FREIE WÄHLER fehl am Platz. „Wir begrüßen die Erprobung alternativer Systeme und die mögliche Einführung von Section Control“, führt Jens Droß aus. Es darf mit neuen Systemen allerdings nicht gegen geltendes Recht verstoßen werden und eine Datensicherheit muss zu hundert Prozent erfüllt werden, fordern FREIE WÄHLER.
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6 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.09.2014 | 00:18  
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Jens Droß aus Göttingen | 06.09.2014 | 15:54  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.09.2014 | 16:21  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 06.09.2014 | 16:40  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.09.2014 | 17:04  
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Thomas Jacobi aus Annaberg-Buchholz | 06.09.2014 | 21:53  
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