Jörg Wieland mit Bärendienst

Jens Droß, 1. Vorsitzender Bezirksvereingung FREIE WÄHLER Südniedersachsen
Hann. Münden: Stadt |

FREIE WÄHLER stehen Verhalten von Landrat Reuter kritisch gegenüber

Landrat Reuter (SPD) hat für den Bürgermeisterkandidaten Jörg Wieland (SPD) gegen eine Teilnahme Harald Wegeners, Wählergruppe „Gemeinsam für unser Münden“ und ebenfalls Kandidat für das Bürgermeisteramt in Hann. Münden, an einer Lesung beim Vorsitzenden des Kulturrings Hann. Münden von Luckwald interveniert. Wegener wurde im Herbst 2013 persönlich, wie andere Personen, Firmen und Institutionen auch, um einen Beitrag gebeten. Dies ist aus FREIE WÄHLER Sicht ein starkes Stück und durch die mediale Darstellung und Wirkung sicher als direkter und aktiver Eingriff von Herrn Reuter in seiner Funktion als Landrat in den Wahlkampf zu sehen. „Als FREIE WÄHLER stehen wir diesem Handeln kritisch gegenüber“, berichtet Jens Droß, 1. Vorsitzender der Bezirksvereinigung FREIE WÄHLER Südniedersachsen. In diesem Zusammenhang die öffentlichen Zuschüsse an den Kulturring in die Diskussion zu bringen ist nicht hinnehmbar. Das gesamte SPD Vorgehen gegen die Teilnahme Harald Wegeners an der Lesung entspricht nicht den Vorstellungen, die FREIE WÄHLER in Bezug auf demokratisches, faires und respektvolles Wahlverhalten haben. Es ist vielmehr als Merkmal für die Festgefahrenheit zu sehen, die Parteien bezüglich Machtanspruchs und Machtverlusts immer wieder an den Tag legen. Letztendlich führt derartiges Verhalten beim Bürger zu Unverständnis und Vertrauensverlust gegenüber der Politik.
Im aktuellen Fall in Hann. Münden stellt sich allerdings die Frage, in wieweit eine ordentliche und richtige Darstellung, zum Hergang der Teilnahme Harald Wegeners an der Lesung, von Herrn Wieland gegenüber seinem Parteigenossen und Landrat Reuter, erfolgt ist.
Wird die Mündener SPD in Zukunft potentiellen Kandidaten für den Posten eines Hauptverwaltungsbeamten oder für ein politisches Mandat die Teilnahme am öffentlichen Leben verwehren und jedes Erscheinen in der Öffentlichkeit als Wahlkampfveranstaltung werten? „Das ist schon eine sehr abenteuerliche Sichtweise, die dort an den Tag gelegt wird“, bewertet Jens Droß, die Situation.
„Zu dem muss man sich fragen, wie groß die Angst bei Herrn Wieland sein muss, dass Harald Wegener an einem solchen Abend entscheidende Vorteile für sich erzielen kann“, so Droß weiter. Ein derartiges Vorgehen ist für den Bürger nicht nachvollziehbar und wirkt für Außenstehende unprofessionell. Zumal Kandidat Wieland selbst einen Wahlkampf mit sachlichen Argumenten fordert. Mit seinem Verhalten hat sich Jörg Wieland selbst einen Bärendienst erwiesen.
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